Fels-Drama:  Ein Toter geborgen

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Wo bis vor wenigen Stunden noch ein Wohnhaus stand, sieht man nur noch Schutt.

Stein an der Traun - Ein "busgroßer Felsbrocken" soll es gewesen sein, der sich am Montagabend von einem Hang gelöst und ein Haus zerstört hat. Wie die Polizei jetzt meldete, ist eine männliche Person tot geborgen worden. 

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldet, wurde eine männliche Person tot geborgen. Ob es sich um den Vater oder den 16-jährigen Sohn handelt, ist bisher nicht bekannt.

Alle Verschütteten konnten von den Rettungskräften bereits lokalisiert werden. Zu zwei der Verschütteten besteht Sprechkontakt. Rund 200 Bergungskräfte von Feuerwehr sowie Technischen Hilfswerk versuchen sich mit Händen und Schaufeln zu den betroffenen Personen vorzuarbeiten. Der Einsatz von schwerem Bergegerät ist derzeit nicht möglich.

Zur Einschätzung der Lage ist zwischenzeitlich auch ein Geologe hinzugezogen worden.

Am Montagabend gegen 19.55 Uhr löste sich ein tonnenschwerer Felsen und stürzte auf ein Wohnhaus. Die Einsatzkräfte vor Ort versuchen, zu den Verschütteten vorzudringen. Wann sie Erfolge erzielen, ist unklar. Der Hang droht immer noch, nachzurutschen.

Einige Nachbarhäuser wurden vorsorglich evakuiert. Ein Großaufgebot an Rettungskräften sucht nach den Vermissten.

Aus Polizeikreisen heißt es, dass der Familienvater (45 Jahre), seine Frau (40), sowie der Sohn (18) und die Tochter (16) sich im Haus befanden, als der Felsbrocken herunterstürzte.

Die ersten Bilder vom Unglücksort

Nach Informationen vor Ort befand sich das Haus in einer Hanglage in der Nähe der Schlossbrauerei Stein, Ortsteil Palling. Der Hang habe nachgegeben und das Haus zum Einsturz gebracht.

Mehr Bilder vom Unfallort

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