Bergwacht: Zwei Einsätze in 20 Stunden

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Inzell - Gleich zwei Mal innerhalb von nur 20 Stunden wurde die Bergwacht Inzell zu Einsätzen gerufen. Beim ersten Fall alarmierten drei Wanderer selbst die Rettungsleitstelle.

Innerhalb von 20 Stunden wurde die Bergwacht Inzell zu zwei Einsätzen gerufen. Am Montag abend, den 20. Juni gegen 18 Uhr alarmierten drei Wanderer über Handy die Rettungsleitstelle, dass sie sich auf dem Weg vom Sonntagshorn Richtung Melleck im sogenannten Motzental verstiegen hätten und nicht mehr vor und zurück könnten. Ausserdem zog zu diesem Zeitpunkt gerade ein starkes Gewitter mit Platzregen auf. Die Bergwacht Inzell forderte den Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein zur Unterstützung. Es gelang die Personen im Sichtflug zu orten.

Der Einsatzleiter begab sich vom Zwischenlandeplatz zu Fuss bis zu den in Not geratenen Personen und führte diese zu einem ebenen Platz wo eine Landung mit dem Hubschrauber gerade noch möglich war. Mit zwei Flugeinsätzen gelang es die Personen noch bei Tageslicht ins Tal zu bringen. Ohne Hubschrauberunterstützung wäre eine längere Vermisstensuch und dann eine aufwendige Rettung bei Nacht die Folge gewesen.

Am Dienstag mittag gegen 13.30 Uhr wurde wieder über die Rettungsleitstelle Traunstein die Bergwacht zu einem gestürzten Wanderer unterhalb der Kohleralm gerufen. Ein Voraustrupp fuhr mit dem Einsatzquat bis zum Ende des Forstweges und war dann nach etwa 15 Minuten Fussmarsch beim Verunfallten. Dieser hatte sich Kopfverletzungen wegen eines Sturzes auf dem glitschigen Steig zugezogen. Er wurde verarztet und dann nach oben zur Kohleralm gebracht, wo wieder der Hubschrauber die schonende Bergung durchführte. Im Einsatz waren jeweils zehn bis zwölf Inzeller Bergwachtler.

Pressemeldung Bergwacht Inzell

Rubriklistenbild: © dpa

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