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200. Grundausbildungslehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes

In 25 Jahren 5.000 Absolventen – Ausbildung wurde regelmäßig „modernisiert“

In den vergangenen 25 Jahren besuchten insgesamt 5.000 Frauen und Männer der heimischen Feuerwehren die Truppmannausbildung beziehungsweise die vor einigen Jahren eingeführte Modulare Truppausbildung (MTA). Duzende ehrenamtliche Ausbilder tragen Jahr für Jahr dazu bei, dass die Nachwuchskräfte das Rüstzeug für ihre Aufgaben erhalten. Der 200. Lehrgang des KFV Traunstein fand kürzlich rund um das Feuerwehrhaus in Rabenden satt.
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In den vergangenen 25 Jahren besuchten insgesamt 5.000 Frauen und Männer der heimischen Feuerwehren die Truppmannausbildung beziehungsweise die vor einigen Jahren eingeführte Modulare Truppausbildung (MTA). Duzende ehrenamtliche Ausbilder tragen Jahr für Jahr dazu bei, dass die Nachwuchskräfte das Rüstzeug für ihre Aufgaben erhalten. Der 200. Lehrgang

Ein bisschen stolz dürfen die ehrenamtlichen Ausbilder und Verantwortlichen im Ausbildungswesen der Feuerwehren im Landkreis Traunstein schon sein. Kürzlich wurde der 200. Grundausbildungslehrgang im frisch renovierten Feuerwehrhaus in Rabenden erfolgreich beendet. 5.000 angehende Feuerwehrleute haben in den vergangenen 25 Jahren das grundlegende Rüstzeug für ihren späteren Einsatz in den Feuerwehren vor erhalten. Für den kürzlich ausgeschiedenen Fach-Kreisbrandmeister für die Ausbildung, Josef Linner, war die Teilnahme am Abend eine Ehrensache.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Altenmarkt/Rabenden - 24 Frauen und Männer der Feuerwehren Chemiepark Trostberg, Heiligkreuz, Kienberg, Obing, Rabenden, Seebruck, Tacherting, Truchtlaching und Waldhausen besuchten den mehrwöchigen Abendkurs, um sich auf die MTA-Zwischenprüfung vorzubereiten. Am letzten Lehrgangstag stellten sie sich den Aufgaben in Theorie und Praxis und meisterten Disziplinen wie das fachgerechte Aufstellen einer Feuerwehrleiter oder die Inbetriebnahme von Hydranten. Die Ausbildung wurde in all der Zeit immer wieder an die Erfordernisse der Feuerwehren angepasst. Über viele Jahre hinweg bildete der Truppmann- und Truppführerlehrgang zusammen mit dem Funklehrgang die Grundausbildung der heimischen Feuerwehren. „Mit der Einführung der Modularen Truppausbildung habe im Ausbildungswesen vor einigen Jahren ein Paradigmenwechsel stattgefunden – man nahm Abstand von reiner Wissensvermittlung und ist zu einer kompetenzorientierten Ausbildung übergegangen“, erklärt Josef Linner.

Für die Ausbilder des Verbandes bedeutete dies jede Menge Arbeit, die bisherige Ausbildung an die neuen Anforderungen anzupassen. Das praktische Tun ist dabei in den Vordergrund gerückt, was zur Folge hatte, dass wir neben den Lehrsälen der Feuerwehren auch vermehrt auf Ausrüstung und Geräte zurückgreifen mussten. „Da kann man den Kommunen in unserer Region einfach nur danken. Sie tragen den Ausbildungsbedarf ihrer Feuerwehrleute voll mit und stellen stets die dafür nötigen Mittel zur Verfügung“, zeigt sich Josef Linners Nachfolger Florian Ettmayr dankbar. „Aus der Praxis – für die Praxis! Dafür steht jedes Angebot in unserem breitgefächerten Ausbildungskatalog des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein“, so Kreisbrandrat Christof Grundner und fügt hinzu, „dass ich unheimlich stolz auf die Ausbilder bin. Ohne deren Engagement und persönlichen Einsatz hätte man in den zurückliegenden 25 Jahren niemals 5.000 Einsatzkräfte ausbilden können und die Qualität der Arbeit unserer heimischen Feuerwehren wäre bei weitem schlechter“.

Für die erfolgreichen Absolventen in Rabenenden ist die Grundausbildung noch nicht abgeschlossen. Sie werden sich nun bei ihren Feuerwehren vor Ort und im Rahmen des Vorbereitungslehrganges zum zweiten Teil der Modularen Truppausbildung weitere Fachkenntnisse aneignen und das sogenannte Funkmodul besuchen, um sich auch mit der digitalen Technik vertraut zu machen. „Für die meisten der Nachwuchskräfte wird die Ausbildung innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Ab dem Zeitpunkt der letzten Prüfung gelten sie als „vollwertige Einsatzkräfte“ für ihre heimischen Feuerwehren.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier

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