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Musik und Haare sind Pablos Berufung

Der singende Friseur (27) aus dem Chiemgau: „Ich mach dich nass!“

Es werden auf jeden Fall weitere Songs und Videos folgen, so Pablo, der singende Friseur aus dem Chiemgau.
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Es werden auf jeden Fall weitere Songs und Videos folgen, so Pablo, der singende Friseur aus dem Chiemgau.

Wird er der neue Superstar? Pablo Boßeckert ist der singende Friseur aus dem Chiemgau. Mit seinem ersten Song „Ich mach dich nass“ will der 27-Jährige auf humorvolle Art die Zweideutigkeit seines Berufes aufzeigen und die Menschen unterhalten. Mit der Vereinigung seiner beiden Leidenschaften geht für ihn ein Traum in Erfüllung.

Altenmarkt an der Alz/Salzburg – Von den Fantastischen Vier inspiriert, begann Pablo Boßeckert bereits mit 16 Jahren seine eigenen Songs aufzunehmen. In mühevoller Arbeit hat er mittlerweile einen ausgebauten Kleiderschrank in sein eigenes kleines Tonstudio verwandelt. Und jetzt der nächste Schritt: Mit 27 Jahren veröffentlicht er seinen ersten professionell aufgenommen Song.

Song soll mit Augenzwinkern betrachtet werden

„Mit dem Titel ,Ich mach dich nass‘ will ich mit Humor und Spaß auf meinen Beruf als Friseur aufmerksam machen und die Menschen unterhalten“, so der Friseurmeister im Gespräch mit chiemgau24.de. In dem Song geht es im Prinzip über Pablos Fähigkeiten und das Erlebnis eines Friseurbesuchs. Man solle das ganze auch mit einem Augenzwinkern betrachten, weil der gebürtige Münchner oft mit der Zweideutigkeit seines Berufes spiele. Bei dem Spruch „jetzt zeig ich es Ihnen noch von hinten“ sei zum Beispiel natürlich der klassische Spiegelblick gemeint, erzählt Pablo mit einem Grinsen im Gesicht. Grundsätzlich solle dennoch die Musik und seine Performance im Vordergrund stehen. Musik und Haare schneiden seien für ihn eine Art Berufung.

„Kleiner Ego-Push“ nach Friseurbesuch

Pablo entdeckte seine Liebe zum Beruf als Friseur durch eigene persönliche Erfahrungen. Als er noch zur Schule ging habe er erstmals dieses schöne Gefühl nach einem erfolgreichen Friseurbesuch erlebt, „diesen kleinen Ego-Push, aber auch das Gefühl entspannen zu können und sich wohl zu fühlen“. Genau diese Gefühle wolle er nun selbst an seine Kunden weitergeben. „Besonders in jungen Jahren ist der Style ein Weg um sich ausdrücken zu können. Ich habe mich damals selbst auch über meine Frisuren definiert“, so Pablo.

In der Lockdown-Zeit den Weg in die Selbstständigkeit gewagt

Im Januar 2021 hat sich der 27-Jährige selbstständig gemacht und einen Stuhl im Salon Modular in Altenmarkt an der Alz gemietet. „Leider durfte ich durch den Lockdown die ersten zwei Monate meiner neuen Selbstständigkeit nicht arbeiten. Hilfen hatte ich zu dieser Zeit bedauerlicher Weise nicht, da ich natürlich noch keine Umsätze aus dem Vorjahr vorzuweisen hatte. Mittlerweile kann ich das zum Glück wieder entspannter betrachten und meinen Beruf genießen“, erzählt Pablo.

Die vielen Facetten seines Berufs, welche auch weit über das Handwerk hinaus gehen, haben es ihm besonders angetan. „Ich kann mich durch die Haarschnitte und Farben kreativ entfalten, aber auch darüber hinaus. Für mich ist es möglich mein Hobby, die Musik, auszuleben und mit meinem Beruf zu verbinden. Auch durch mein Auftreten, meine Kleidung und meine Tattoos ist mein Beruf für mich mehr als nur ein Job. Es ist meine Identität und ein Image.“

Dank an Unterstützer

In der Zukunft möchte Pablo sich noch weiterentwickeln und „die Leute mit meiner Musik unterhalten“. Außerdem hat er klare Ziele: „In meinem Beruf möchte ich meine Kunden glücklich machen und gerne neue Fähigkeiten erlernen.“

Zum Abschluss möchte sich Pablo noch bei seinen Unterstützern, Krys König von KK-Studios aus Salzburg, Chiemgau Filmproduktions aus Trostberg und KFZ Werkstatt Finauer in Trostberg, recht herzlich bedanken. „Am meisten hat mich aber erstaunt, wie viel Arbeit hinter so einem Drei-Minuten-Filmchen steckt. Es ist viel Arbeit aber es macht mir wirklich Spaß.“

mz/aic

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