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Bis zu vier Familien könnten nachkommen

Altenmarkt sucht Wohnungen für Familiennachzug

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Altenmarkt - Sie sind inzwischen als Asylbewerber anerkannt und wollen die Familienangehörigen nachholen: In Altenmarkt werden daher wohl bald freie Wohnungen gebraucht.

Die erste sechsköpfige Familie eines syrischen Familienvaters in Altenmarkt ist bereits in einer früheren Asylbewerberunterkunft untergebracht - doch weitere könnten folgen: "Wir haben in der Gemeinde drei bis vier Familienväter aus Syrien, die sich momentan ebenfalls um den Familiennachzug bemühen", so Bürgermeister Stephan Bierschneider im Gespräch mit chiemgau24.de. 

Noch bleiben einige Fragezeichen: Konkret könne man momentan nicht sagen, wie viele Personen erwartet werden und wann mit einer Ankunft zu rechnen ist. Die Gemeinde erfährt es von den Behörden meistens relativ kurzfristig, oft nur eine Woche davor. Daher will sich die Gemeinde jetzt schon vorausschauend um mögliche Unterkünfte kümmern: "Wenn jemand etwas anzubieten hat, soll er es bitte der Gemeindeverwaltung oder dem Helferkreis melden", so Bierschneider. 

Nach der Rechtslage müssen Asylbewerber nach erfolgreicher Anerkennung die Flüchtlingsunterkünfte verlassen und sich auf dem freien Wohnungsmarkt selbst zurechtfinden. Schaffen sie das nicht, gelten sie wiederum als obdachlos und fallen in die Zuständigkeit der Kommunen. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass die Behörden auch anerkannte Asylbewerber in den Flüchtlingsunterkünften wohnen lassen - von diesen sogenannten Fehlbelegern gab es zum 1. Mai im Landkreis Traunstein 313.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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