Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zweiter Warnstreik bei der Alzmetall in Altenmarkt

Weiterhin Zoff zwischen Alzmetall und IG Metall

Rund 200 Beschäftigte nahmen am Mittwoch (8. Dezember) am Warnstreik vor dem Werkstor der Firma Alzmetall teil um erneut zu zeigen, wie wichtig Ihnen ein Tarifvertrag ist. Nach wie vor lehnt die Geschäftsführung der Firma Alzmetall Gespräche mit der IG Metall ab.

Meldung im Wortlaut

Altenmarkt - Hintergrund: 2016 haben die IG Metall und die Geschäftsführung einen Tarifvertrag abgeschlossen, um die Zukunft des Standortes in Altenmarkt zu sichern. Die Beschäftigten der Alzmetall verzichten auf Teile ihres Weihnachts- und Urlaubsgelds und arbeiten zusätzlich unentgeltlich zwei Stunden pro Woche mehr.

Dafür gab es von der Geschäftsführung eine Beschäftigungssicherungszusage mit dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, sowie die Zusage in eine neue Montagehalle zu investieren. Diese Zusagen wurden vom Arbeitgeber nicht eingehalten.

Es wurden 24 Beschäftigte gekündigt und außerdem wurde die Montagehalle nicht gebaut. Zum 31. Dezember gab es dann auch noch die Kündigung des Tarifvertrages durch den Arbeitgeber. Seitdem befindet sich Alzmetall in einem tariflosen Zustand. Der Versuch sich über einzelvertragliche Zusätze zum Arbeitsvertrag von tarifvertraglichen Leistungen zu entledigen, wird seitdem vorangetrieben.

Die Belegschaft hat mit ihrem zweiten Warnstreik erneut zum Ausdruck gebracht, dass sie einen Tarifvertrag haben wollen. Josef Brunner von der IG Metall Bezirksleitung versichert: „Wir werden hier und heute nicht Halt machen, wir werden solange den Druck erhöhen bis sich der Arbeitgeber bewegt!“

Die IG Metall hält die Tür für die Geschäftsführung von Alzmetall weiterhin offen, um Tarifverhandlungen in die Wege zu leiten, so Florian Bauer, 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Rosenheim. „Die Beschäftigten bei der Alzmetall haben es mehr als verdient im Rahmen eines Tarifvertrags arbeiten zu können. Es müssen wieder einheitliche Regelungen für alle Beschäftigten gelten und keine Unterschiede mehr gemacht werden. Außerdem braucht es Investitionen in den Standort und in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, die es nur mit guten Tarifverträgen der IG Metall geben kann.“

Pressemitteilung de IG Metall

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa

Kommentare