Förderverein Bauernhausmuseum Amerang e.V.

Apfelbaum für die Sorte "Zwiebel-Borsdorfer"

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Die Vorstandschaft des Fördervereins mit Gartenfachberater Harald Lorenz und der örtlichen Museumsleite-rin Dr. Claudia Richartz

Amerang - Förderverein Bauernhausmuseum Amerang e.V. hat Geburtstagsgeschenk eingelöst: Einen Apfelbaum für die Sorte "Zwiebel-Borsdorfer".

Im Sommer diesen Jahres feierte das Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern seinen 40. Geburtstag und als Geschenk hatte Christina Pfaffinger, die 1. Vorsitzende des Fördervereins Bauernhausmuseum Amerang e.V., symbolisch einen Ast an Bezirkstagspräsident Josef Mederer überreicht.

Nun ist der erste Teil des Geschenks eingelöst und ein "Maunzen"-Apfelbaum als stammbildender Grundlagenbaum gepflanzt worden. Harald Lorenz, Fachberater für Gartenkultur und Landschaftspflege wird im kommenden Frühjahr den Apfelbaum mit dem "Zwiebel-Borsdorfer" veredeln.

Ein alter Baum, doch die Äpfel sind saftig

Der Zwiebel-Borsdorfer ist ein guter Tafel- und ein sehr guter Wirtschaftsapfel, der bereits vor 1700 bekannt war.

Vor vielen Jahren entdeckte Wolfgang Ager in der Gemeinde Lauterbach (Lkr. Rosenheim) einen buckligen, alten Baum, der eigentlich gefällt werden sollte. Obwohl die unscheinbar wirkenden Äpfel sehr saftig und äußerst schmackhaft waren. Harald Lorenz nahm Reiser des Baumes für seinen eigenen Garten.

Später bestimmt Fritz Renner, der Vorstand der bayerischen Pomologen, die Sorte als "Zwiebelborsdorfer".

Eine historische Sorte Apfelbaum als Geburtstagsgeschenk

"Wir wollten dem Bauernhausmuseum Amerang einen Apfelbaum als bleibende Erinnerung zum Geburtstag schenken. Es sollte eine historische Sorte sein, die in der Region beheimatet ist", erklärte Christina Pfaffinger.

"Die Pflege der Kulturlandschaft zählt zu den Aufgaben des Museums. Umso mehr freut es mich, dass wir zu dem Baum auch eine Geschichte erzählen können".

Die Reiser des Zwiebel-Borsdorfers werden im Dezember geschnitten und warten in Sand gesteckt auf das Frühjahr. Die Zweige können dann an einem trockenen Tag im April mit einer Kopfveredelung auf den Baum gepfropft werden.

Pressemeldung Bauernhausmuseum Amerang

Quelle: wasserburg24.de

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