Nahversorgungskonzept soll Aufschluss geben

Kann sich ein Penny in das Ameranger Ortsbild fügen?

An der Wasserburger Straße in der Nähe des Gewerbegebiets "Am Kroit" könnte in Zukunft ein Penny-Markt stehen.
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An der Wasserburger Straße in der Nähe des Gewerbegebiets "Am Kroit" (rot markiert) könnte in Zukunft ein Penny-Markt stehen.

Amerang - Bringt die Ansiedlung eines Penny-Marktes in der kleinen Gemeinde Vorteile mit sich oder wirkt sich der zusätzliche Einzelhandel vielmehr negativ auf das Ortsbild aus? Um das herauszufinden und am Ende richtig zu entscheiden, wird jetzt ein Konzept erstellt.

Diskussion um Für und Wider eines Penny-Marktes 

Der Gemeinderat in Amerang beschloss in seiner jüngsten Sitzung Anfang Februar mehrheitlich die Beauftragung eines Nahversorgungskonzepts. Das bestätigt Helmut Stadler, Geschäftsführer der Gemeinde.  

Primäre Ziele: Eine Beurteilung des Standorts an der Wasserburger Straße in der Nähe des Gewerbegebiets "Am Kroit" sowie Erkenntnisse über den Bedarf an Nahversorgung in Amerang. Die Kosten für das Konzept betragen rund 13.500 Euro. Die Ameranger Räte erhoffen sich dadurch wichtige Aspekte in Bezug auf eine Entscheidungsfindung. 

Dieses Gebiet möchte die Gemeinde Amerang nicht nur für den geplanten Penny-Markt erschließen.

Wie Amerangs Bürgermeister August Voit zudem betont, stehe bei der Erschließung des Gebiets nicht nur die Errichtung eines Lebensmitteldiscounters im Fokus, die Gemeinde wolle das gesamte Gebiet in Bezug auf die Bebauung der letzten zwei strategischen Areale im Ort im Auge behalten. Für die Gemeindeentwicklung und die Sicherung der Nahversorgung in der Zukunft sei das Gebiet essentiell.  

mb

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