Amerang und Albaching erhalten Förderung vom Bund

Über zwei Millionen für den Breitbandausbau

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Von links nach rechts: Bundesminister Alexander Dobrindt überreicht die Förderbescheide an Bürgermeister Franz Sanftl, MdB Daniela Ludwig, Bezirksrat Sebastian Friesinger und 3. Bürgermeister Tobias Langer.

Berlin/Amerang/Albaching - Mit insgesamt knapp zwei Millionen wurde der Breitbandausbau der Gemeinden gefördert. Das schnelle Internet bringt auch einen enormen Standortvorteil: 

Amerang und Albaching sind die ersten Gemeinden aus der Region, die Bundesförderung für den Breitbandausbau erhalten. Die Förderbescheide über 1,2 Millionen Euro für Amerang und 883.200 Euro für Albaching wurden gestern von Bundesminister Alexander Dobrindt, CSU, in Berlin übergeben. 

Gemeinsam mit dem Albachinger Bürgermeister Franz Sanftl, dem 3. Bürgermeister Tobias Langer und Bezirksrat Sebastian Friesinger nahm die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig die Förderbescheide entgegen.

Standortvorteil für die Gemeinden

„Zwei Millionen Euro sind eine Riesensumme und erlauben den Gemeinden den Breitbandausbau vor Ort voranzutreiben“, so Daniela Ludwig. „Damit bekommen sie einen Standortvorteil, denn schnelles Internet trägt ungemein zur Standortattraktivität bei. Für die Ansiedlung von Unternehmen, aber auch für den Zuzug von jungen Familien ist dies oft entscheidend. 

Deshalb gilt mein herzlicher Dank den beiden Bürgermeistern August Voit und Franz Sanftl, die die Bewerbungen ihrer Gemeinden um Fördermittel mit viel Engagement vorangetrieben haben!

Der Ausbau wäre ohne Förderung nicht zu schaffen gewesen

Auch Bezirksrat Friesinger und Bürgermeister Sanftl freuten sich über die Förderung: „Mit dem Geld wird der Weg für den Ausbau geebnet. Mit Gesamtinvestitionssummen von 3,1 Millionen Euro für Amerang und 2,6 Millionen Euro für Albaching wäre der Ausbau ohne die Unterstützung des Bundes für die Gemeinden alleine nicht zu schaffen gewesen.“

Vier Milliarden für schnelles Internet

Das Bundesprogramm hat sich seit seinem Beginn am 18. November 2015 als großer Erfolg gezeigt. Ziel ist es, dass Deutschland bis 2018 flächendeckend mit dem Turbointernet ausgestattet wird. Dafür stellt der Bund vier Milliarden Euro zur Verfügung. 

In einem ersten Schritt bewerben die Gemeinden sich auf Beraterleistungen, die mit 50.000 Euro gefördert werden. Mit diesem Geld können Ausbauprojekte geplant und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung erstellt werden

In einem zweiten Schritt können die Gemeinden dann die Förderung des Ausbaus beantragen, den der Bund mit bis zu 15 Millionen Euro pro Vorhaben fördert. Gemeinden, die das Angebot nutzen, können damit auch unterversorgte Gebiete mit einem Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde versorgen

Man kann sich weiterhin bewerben

Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Wenn zudem noch Mittel aus dem bayerischen Förderprogramm, das mit dem Bundesprogramm kombinierbar ist, dazukommen, kann der Förderanteil auf bis zu 90% steigen. 

Kommunen und Landkreise können sich auch weiterhin für das Bundesförderprogramm bewerben. Anträge werden unter www.breitbandausschreibungen.de entgegengenommen.

Pressemeldung Bundestagsbüro Daniela Ludwig, MdB

Quelle: wasserburg24.de

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