Feichtener Ortsmitte bekommt ein neues Gesicht

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So wie auf dieser Skizze des Architekturbüros Arc Architekten könnte die Ortsmitte in Feichten bald aussehen.
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Feichten - Der Parkplatz muss weichen: Die Gemeinde möchte die Ortsmitte zu einem Veranstaltungsort für Umzüge und Feste umgestalten.

Angefangen hatte alles mit einem Gasthaus. 2009 hatte die Gemeinde Feichten das Gasthaus in der Ortsmitte mitsamt seinem Umgriff erworben und anschließend saniert. Danach sollte der Biergarten auf Vordermann gebracht werden.

"Vernünftiger Dorfplatz, vernünftiger Biergarten"

Es habe die Idee einer kleinen Lösung gegeben, erklärte Marcus Hansen, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach, gegenüber innsalzach24. Denkbar war, Flächen direkt am Gasthaus zu schaffen, "ganz dezent" also, wie Hansen erläutert.

Nun soll aber der Dorfplatz in die Umgestaltung miteinbezogen werden. Noch wird die Kiesfläche in der Ortsmitte als Parkplatz genutzt. Den derzeitigen Überlegungen zufolge wäre zwar auch nach der Umgestaltung noch Platz für parkende Autos, im Mittelpunkt stünden in der neuen Ortsmitte jedoch "ein vernünftiger Dorfplatz und ein vernünftiger Biergarten", so Hansen. Die Ortsmitte könnte dann Veranstaltungsort für große Umzüge und Dorffeste werden.

Einen Vorentwurf für neue Ortsmitte gibt es bereits. Das Architekturbüro "Arc Architekten" aus Bad Birnbach hat ihn jüngst im Gemeinderat vorgestellt. Dieser stimmte dem Vorentwurf grundsätzlich zu, das Grundkonzept steht also. Schon Anfang 2014 könnte der Bau beginnen - Änderungen bleiben aber möglich.

500.000 Euro Kosten - 60 Prozent Zuschuss 

Die Kosten belaufen sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 500.000 Euro, wobei die Gemeinde auf einen Zuschuss aus Mitteln der Städtebauförderung hofft. Nach Angaben der Regierung von Oberbayern ist die Maßnahme jedenfalls grundsätzlich förderwürdig. Immerhin 60 Prozent der nichtrentierlichen Kosten könnten bezuschusst werden. Zunächst habe die Gemeinde einen Antrag gestellt, um ins Förderprogramm aufgenommen zu werden, erläutert Geschäftsleiter Hansen. Nun müsse man eruieren, was man baulich machen könnte, und die Kosten schätzen. Für entsprechende Zuschüsse müssten dann konkrete Förderanträge gestellt werden.

Mit Blick auf jene Summe, die die Gemeinde selbst stemmen muss, entscheidet sich dann erst, wie die Umgestaltung konkret ausfallen wird. Einsparpotential wäre zur Not gegeben, etwa bei der Wahl des Bodenbelags. "Muss es unbedingt die schönere, aber teurere Variante sein?", fragt Hansen.

Quelle: innsalzach24.de

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