Nächster Fall nun im Landkreis Altötting

Schon wieder: Lebensgefährliche Sabotage an Maisfeld

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Garching an der Alz - Schon wieder ist es in der Region zu einer gefährlichen Sabotage auf einem Maisfeld gekommen.

Am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr wurde ein Maishäcksler bei Arbeiten auf einem Feld bei Lacken beschädigt, als dieser über eine im Feld steckende Eisenstange fuhr. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. 

Es besteht der Verdacht, dass die Eisenstange dort vorsätzlich angebracht wurde. Die Polizei Altötting hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08671/96440 zu melden.

Dieser Fall reiht sich ein in eine ganze Serie von gefährlichen Anschlägen. Zuletzt gab es zwei Vorfälle in der Gemeinde Fridolfing (Landkreis Traunstein), wo die Metalldetektoren der landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen gerade noch rechtzeitig angeschlagen hatten. Zuvor waren bei Griesstätt (Landkreis Rosenheim) Nägel im Maisfeld festgestellt worden. "Der hat gewusst, was er tut! Wenn der Metalldetektor nicht anspringt, landen da große Stücke im Futter und meine Viecher krepieren. Und an der Maschine hat man schnell einen Schaden von 20.000 Euro beieinander", sagte Landwirt Franz B. nach dem lebensgefährlichen Anschlag.

Auch im Raum Mittelfranken gab es wiederholt Vorfälle. In fast allen Fällen steht die Polizei vor einem Rätsel.

Polizei Altötting/mw

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