Amtsgericht Altötting verhandelt Fall um betrunkenen Autofahrer

Empfindliche Strafe für Unfallfahrer

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Bei der Flucht entstand allein an den Grundstücken ein Sachschaden von knapp 10.000 Euro.
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Garching/Altötting - Am Mittwoch wurde vor dem Landgericht der Fall eines betrunkenen Unfallflüchtigen verhandelt. Zum Tatzeitpunkt war er angetrunken und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Am 17. Januar lieferte sich der angeklagte Autofahrer eine filmreife Verfolgungsjagd mit der Polizei. In den späten Abendstunden war der Fahrer mit seinem PKW im Bereich der Altöttinger Straße in Garching unterwegs, als ihn die Besatzung eines Streifenwagens wegen augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit kontrollieren wollte. Er missachtete daraufhin das Haltesignal der Polizisten und versuchte mit einem Tempo von über 160 km/h innerorts seinen Verfolgern zu entkommen, innsalzach24.de berichtete.

Im Bereich der Frank-Caro-Straße und der Einmündung zur Fabrikstraße verlor der Fahrer dann die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. An den Grundstücken im Unfallbereich entstand dabei ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Der Unfallverursacher setzte daraufhin seine Flucht zu Fuß fort. Bei der Festnahme ungefähr zwei Stunden nach dem Unfall, stellten die Beamten eine Alkoholwert von über 1,1 Promille im Blut fest. Zudem stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Bilder von der Unfallstelle

Garching: Flucht endete im Garten

Das Urteil

Am Mittwoch wurde der Unfallverursacher deswegen wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr, vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie unerlaubtem Entfernen vom Unfallort zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt. Als zusätzliche Auflage erhielt der Angeklagte eine Führerscheinsperre für zwei Jahre. Den Schuldspruch ohne Bewährung begründete der Sprecher des Amtsgerichts in Altötting, Richter Dieter Wüst, mit einer einschlägigen, offenen Bewährungsstrafe. Der Angeklagte sei insgesamt vier Mal wegen verkehrsrechtlicher Delikte vorbestraft gewesen. Die letzte Fahrt ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss sei dabei im August 2013 zur Bewährung ausgesetzt worden.

Quelle: innsalzach24.de

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