Haushalt entwickelt sich positiv

Obing - Die Finanzlage in Obing entwickelt sich wie erwartet gut. Das zeigen die Zahlen eines Berichts, den die Kämmerin dem Gemeinderat vorlegte.

Der Haushalt der Gemeinde entwickelt sich im Wesentlichen wie im Haushaltsplan vorgesehen, ging aus dem von Kämmerin Isabella Bauer dem Gemeinderat vorgelegten Bericht zur Finanzlage der Gemeinde nach dem ersten Halbjahr hervor.

Einer Reihe von Mehrausgaben stehen beispielsweise Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer gegenüber, voraussichtlich in Höhe von 200000 Euro. Eine höhere Rate von staatlichen Zuschüssen zur Generalsanierung der Hauptschule führte zu Mehreinnahmen von 115.000 Euro. Positiv entwickelte sich auch der Erlös aus Grundstücksverkäufen. Im Baugebiet "An der Schalkhamer Straße" ist schon fast alles verkauft, so dass in diesem Jahr 465.000 Euro mehr eingenommen wurden als veranschlagt. Der Verkauf des Baugebietes "Klosterland" kann voraussichtlich ebenfalls noch in diesem Jahr abgewickelt werden, heißt es in dem Bericht über die Finanzen.

Etliche Ausgaben stehen erst an

Im Vermögenshaushalt wurden bereits 60 Prozent der veranschlagten Einnahmen erreicht. Bei den Ausgaben sind es erst 15 Prozent, allerdings steht noch eine Reihe von Baumaßnahmen an, so die Erschließung des Baugebietes Klosterland, die voraussichtlich etwa 60000 Euro mehr kosten wird als ursprünglich veranschlagt, und damit im Zusammenhang der Ausbau der Rogatus- und der Aribostraße und zusätzlich der Tassilostraße. Der Ausbau der beiden Honauer Straßen Lintnerweg und Kendlinger Straße werde ebenfalls in Kürze beginnen, teilte die Kämmerin mit, und den im Haushaltsplan vorgesehenen Kostenrahmen um etwa 58000 Euro überschreiten. Bei den abgeschlossenen Maßnahmen ergaben sich beispielsweise Kostensteigerungen bei der Erschließung des Baugebietes "An der Schalkhamer Straße" von etwa 57000 Euro durch Schwierigkeiten bei der Regenwasserbeseitigung.

Kämmerin Isabella Bauer geht davon aus, dass sich der Schuldenstand der Gemeinde so entwickeln wird wie im Haushaltsplan vorgesehen und Ende des Jahres mit 2,102 Millionen etwas niedriger sein wird als 2011.

igr/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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