Aus unwegsamem Gelände gerettet

Kienberg - Seine Wanderung durch unwegsames Gelände brachte einen jungen Mann am Sonntag in große Gefahr. Die Bergwacht musste ausrücken, um ihn zu suchen.

Am Sonntag, 8. Juli, gegen 14 Uhr wurde die Bergwacht Inzell über die Rettungsleitstelle Traunstein alarmiert. Ein ungefähr 18 Jahre alter Mann, der in Inzell mit seinen Eltern im Urlaub ist, setzte über Handy einen Notruf ab, da er in unwegsamen Gelände weder vor noch zurück konnte. Unter ihm sei eine hohe Felswand, über die er nicht absteigen konnte.

Die Suche war wegen der ungenauen Ortsbeschreibung sehr aufwändig. Es wurde sowohl der Bereich Kienberg von der Aschgrün in Richtung Osten, als auch des Kienberg abgesucht.

Gefunden wurde er dann gleichzeitig von Hubschrauber und Bergwachtteam etwa 200 Meter unter dem Kienbergkopfgipfel in völlig weglosem Gelände. Auf Grund einens Sturzes war er leicht verletzt aber noch bewegungsfähig. Über die steile Felswand wurde er abgeseilt und dann von der Bergwacht ins Tal zur Versorgung gebracht. Glücklicherweise konnte er einen Hilferuf per Handy absetzten, obwohl die Funkabdeckung in diesem Bereich sehr schwierig ist.

Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass er bereits ab dem Tal in völlig weglosem Gelände unterwegs war, obwohl er dafür keinerlei Erfahrung und Trittsicherheit hatte.

Im Einsatz waren 15 Bergwachtler aus Inzell.

Pressemitteilung Bergwacht Inzell

Rubriklistenbild: © dpa

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