"Wesenstest" erwünscht

Neu in Kienberg: Hohe Steuer für Kampfhunde 

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Kienberg - In vielen Kommunen ist die Hundesteuer für Kampfhunde höher als für andere Hundenrassen. Auf diesen Zug aufspringen wird künftig auch die kleine Gemeinde Kienberg. 

Leben in Kienberg so viele Kampfhunde oder ist gar ein unglücklicher Vorfall geschehen, dass sich der Gemeinderat jüngst mit der Einführung einer sogenannten Kampfhundesteuer beschäftigte? 

Bauamtsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Obing, Josef Schluck, kann klar Entwarnung geben: "Das Thema war rein formal auf der Tagesordnung zur Debatte gestanden, da wir uns mit der Neuregelung der Kampfhundesteuer an den anderen Gemeinden anpassen wollen." 

Es werde also keine allgemeine Erhöhung der Hundesteuer in Kienberg geben. Lediglich für die Halter von Kampfhunden, das seien laut Einschätzung von Schluck, etwa drei Tiere im Gemeindegebiet, wolle man die Höhe der Steuer nach einem "Wesenstest" richten. Der Test soll Verhaltenseigenschaften wie das "Wesen" und der "Charakter" des Hundes überprüfen. 

Kampfhunde, die diesen "Wesenstest" nicht durchführen oder nicht bestehen, kosten den Halter dann 500 Euro Steuer. Mit dem Nachweis des bestandenen Tests sinke die Höhe der Steuer auf den eigentlichen Hundesteuertarif von 25 Euro für den ersten und 100 Euro für den zweiten Hund

mb

Rubriklistenbild: © pixabay.com

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