Auch Zufahrt zum "Gasthof zur Post" wird kritisch gesehen 

Bürger prangern Verkehrssicherheit für Kinder in Kienberg an

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Kienberg - Seit Jahren laufen am "Gasthof zur Post" Sanierungsarbeiten. Im Rahmen der Arbeiten wurden Bedenken und Sorgen einiger Bürger laut. Und es waren nicht die einzigen Ängste, was die Verkehrssicherheit in der Gemeinde anbelangt. 

Dem Bürgermeister lagen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats im September Bürgeranträge vor, die die Verkehrssicherheit und die Zufahrt zum "Gasthof zur Post" betreffen. Das erklärte Obings Bauamtsleiter Josef Schluck und betonte gleichzeitig, dass nicht alle vorgebrachten Argumente inhaltlich richtig gewesen seien und dass Autoverkehr immer eine gewisse Gefahr berge.

Zufahrtsstraßen zum "Gasthof zur Post"

Konkret ging es um die Ablehnung einer östlich gelegenen Zufahrt über die Michael-Steinberger-Straße zum "Gasthof zur Post". Nach Ansicht der Bürger sei eine weitere Zufahrt über ein Siedlungsgebiet unnötig, zumal dort ein Fuß- und Radweg verlaufe, den Kindergarten- und Schulkinder täglich benutzen - auch als Spielstraße und Verbindung zu anderen Siedlungen

Die Verwaltung kam zu dem Schluss, dass die Zufahrt bestehen bleiben soll. Unter anderem, weil befürchtete Zahl von 600 Besuchern des "Gasthofs zur Post" täglich zu hoch angesetzt und die Straße mit 4,20 Metern breit genug für Begegnungsverkehr sei. Dass es so eine fußläufige Verbindung von den nord-westlichen Siedlungsbereichen zur Schule und zum Kindergarten gebe, sei positiv und solle bleiben. Da es noch weitere Zufahrten gebe, sei die von der Michael-Steinberger-Straße aus keine Hauptzufahrt.

Schulweghelfer statt Zebrastreifen an Schule und Kindergarten? 

Auch die Verkehrssicherheit an der Schule und am Kindergarten sei problematisch, viele Bürger fordern einen Zebrastreifen. Zur Schulwegsicherheit und für eine Geschwindigkeitsbeschränkung zuständig sei auf der Emertshamer Straße aber nicht die Gemeinde Kienberg, sondern das Landratsamt. Die Gemeinde habe hier keine Entscheidungsgewalt. 

Mittlerweile gebe es eine Tempo-30-Zone. Einen Zebrastreifen jedoch wolle die Polizei nicht errichten, die Straße werde nicht den ganzen Tag über gequert, sondern nur zu Bring- und Abholzeiten. Hier seien Schulweghelfer sinnvoller, heißt es von Seiten der Polizei. 

mb

Rubriklistenbild: © dpa (Hans-Jürgen Wiedl)

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