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Solidarität im Ukraine-Krieg

„Stop the War“: Jung-Landwirt aus Kienberg zeigt klare Kante

Kienberger Jung-Landwirt setzt mit Schriftzug auf Feld Zeichen der Solidarität für die Ukraine
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Der Kienberger Jung-Landwirt Alexander Maier setzt mit dem Schriftzug auf dem Hirsefeld hinter dem elterlichen Hof ein Zeichen der Solidarität für die Menschen im Ukraine-Krieg.

Eine besondere Botschaft in besonders schwierigen Zeiten: Im Feld der Familie Maier in Kienberg sind seit Samstag die Worte „Stop the War“ zu lesen. Alexander Maier setzt mithilfe eines Bulldogs ein Zeichen der Solidarität für die Menschen in der Ukraine.

Kienberg - Die Idee entstand ganz spontan und in Eigenregie: Der 22-jährige Alexander ist gelernter Landwirt und arbeitet Vollzeit auf dem elterlichen Bichlerhof Mörn, der sich seit über 400 Jahren im Familienbesitz befindet.

Am Samstag (5. März) hatte er eine Eingebung, welche Botschaft das lange und gerade Feld zwischen Emertsham und Kienberg hinter dem Hof tragen könnte: „Stop the War“ („Stoppt den Krieg“).

„Ich möchte ein wichtiges Zeichen für die Ukraine setzen“

Er schnappte sich kurzerhand den Bulldog und bearbeitete das Feld mit dem Grubber, einem Bodenbearbeitungsgerät für die Landwirtschaft.

„Mir war es wichtig, Solidarität zu zeigen“, erklärt Alexander im Gespräch mit chiemgau24.de. „Es ist unglaublich, dass aktuell Krieg in Europa herrscht und darüber hinaus ist dieser Krieg absolut sinnlos. Das treibt jeden um. Mit dem Schriftzug möchte ich ein wichtiges Zeichen für die Ukraine setzen.“

Das Ganze geschah am ersten März-Wochenende - 14 Tage, nachdem russische Truppen auf Befehl von Präsident Putin in die Ukraine vordrangen. Innerhalb von nur einer Stunde ging die Aktion im Landkreis Traunstein über die Bühne.

„Das hat besser geklappt als zunächst angenommen“, freut sich der junge Kienberger. Der Bulldog wird per GPS gesteuert und so konnte Alexander den Schriftzug visuell exakt verfolgen und seine Botschaft im Hirsefeld verewigen.

Schriftzug auf Hirsefeld bleibt bis April erhalten

Der Schriftzug ziert das gesamte Feld auf einer Größe von circa 12 Hektar. Die Resonanzen fallen durchweg positiv auf: „Die Leute sind überwältigt, viele auch überrascht, dass so etwas so einfach möglich ist. Man sieht ja doch immer wieder woanders Schriftzüge oder hört von Motiven auf Feldern, aber wenn das dann plötzlich vor der eigenen Haustür entsteht, ist es noch mal was anderes.“

Die kommenden Wochen bleibt die Botschaft auf jeden Fall noch erhalten, auf dem Hirsefeld sei noch nichts angebaut und werde erst Anfang April wieder bearbeitet. „Bis dahin“, so hofft Alexander, „hat sich die Lage hoffentlich wieder entschärft in Europa.“

mb

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