Landrat: CSU-Kandidaten im Interview

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Trostberg - 2014 wird im Landkreis Traunstein ein neuer Landrat gewählt. Andreas Bratzdrum, Franz Parzinger und Siegfried Walch wollen kandidieren. Wir haben mit ihnen gesprochen:

Der CSU-Kreisverband Traunstein zieht derzeit durch den Landkreis, um den Bürgern drei mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Hermann Steinmaßl als Landrat vorzustellen. Bei insgesamt fünf Bürgerdialogen haben die Leute dabei die Gelegenheit, den Politikern auf den Zahn zu fühlen. Am Montagabend ging es los mit der ersten Veranstaltung in Trostberg. Zu Anfang stand eine kurze Vorstellungsrunde der Kandidaten auf dem Programm:

Andreas Bratzdrum aus Tittmoning ist Verwaltungsfachwirt und langjähriger Stadtkämmerer. Seit 2007 bekleidet er das Amt des Büroleiters von Landrat Georg Grabner und ist gleichzeitig auch Pressesprecher im Berchtesgadener Land.

Franz Parzinger aus Traunreut ist ein staatlich geprüfter Elektrotechniker mit Meisterprüfung. Seit 2002 ist er Bürgermeister der Stadt Traunreut und Sprecher der 35 Landkreis-Bürgermeister.

Siegfried Walch  ist Großhandelskaufmann, Betriebswirt (HWK) und Geschäftsführender Gesellschafter der Autohaus Walch GmbH in Bad Reichenhall und Freilassing. Zudem ist er 3. Bürgermeister der Gemeinde Inzell und stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union in Bayern.

Anschließend wurde in Trostberg aber auch über die wichtigen Themen des nördlichen Landkreises gesprochen. Die drei Kandidaten hatten dabei die Chance zu Punkten wie Ortsumfahrungen, Gewerbegebiete und Zugverkehr Stellung zu beziehen.

Weitere Bürgerdialog-Termine:

  • Dienstag, 10. Juli um 20 Uhr im Sailer Keller in Traunstein
  • Dienstag, 17. Juli um 20 Uhr im Strandkurhaus in Waging am See
  • Donnerstag, 19. Juli um 20 Uhr im Gasthof Unterwirt in Chieming
  • Montag, 30. Juli um 20 Uhr im Heftersaal in Grassau

Walch betonte dabei besonders wie wichtig es für einen Landrat sei, "sich auch als Ansprechpartner für dieUnternehmen in der Region zu sehen." Parzinger lag besonders das Thema "Ortsumfahrung Altenmarkt" am Herzen. "Es ist wichtig das alle, die an den Bundesstraßen 304 und 299 leben, vom Verkehr und der Emission befreit werden", so der Bürgermeister. Bratzdrum legte seinen Fokus stärker auf die Ausbildung von Fachkräften im Landkreis. "Da liegt noch viel Potential brach", erklärte der Verwaltungsfachwirt.

Zum Schluss durften natürlich auch die Bürger zu Wort kommen und den Politikern mit ihren Fragen auf den Zahn fühlen. Besonders Fragen zur Landwirtschaft, dem Tourismus und zu den alternativen Energien brannten den Zuschauern unter den Nägeln.

red/ps

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