Jahreshauptversammlung mit Jahresrück- und -ausblick

Neuer Weg führt zu Kapelle

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Jetzt auch mit Rollstuhl zu erreichen: Neu angelegt und gepflastert wurde der Weg zur Aindorfer Kapelle.

Pittenhart - Die Aindorfer Kapelle ist jetzt auch mit dem Rollstuhl zu erreichen: Jetzt führt ein neu angelegter und gepflasterter Weg dorthin.

Nach einem Rosenkranzgebet in der Kapelle versammelten sich die Mitglieder des Vereins zur Erhaltung der Kapelle Aindorf zur Jahreshauptversammlung bei der Firma Stürzer, um Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten. Laut Vorsitzendem Georg Stürzer war der Höhepunkt des vergangenen Jahres die Weihe der neu eingekleideten Mutter Gottes. Deren altes Kleid sei verschlissen und unansehnlich geworden. Die Firma Jaeschke hat das Kleid erneuert, so dass die Heiligenfigur nun wieder in neuem Glanz erstrahlt. Diakon Sepp Stürzer hatte in einer feierlichen Andacht die Weihe durchgeführt, anschließend wurde beim Stein zusammen mit den Sebastiani-Schützen Aindorf, die ihr Kirtafest abhielten, gemeinsam gefeiert. Stürzer dankte in diesem Zusammenhang den Schützen, die auch noch 150 Euro gespendet haben.

Eine weitere wichtige Aktion für den Kapellenerhaltungsverein war die Pflasterung eines Weges zur Kapelle, denn bisher gelangte man nur über eine Wiese zum Eingang. Schriftführer Max Mayer erinnerte in seinem Bericht an eine produktive, gesellige Gemeinschaftsaktion, die allen Beteiligten Spaß gemacht habe. Die Familie Thusbaß hat die Pflastersteine gespendet und die Firma Stöcklhuber den Weg ausgebaggert. Nun kann die Kapelle auch mit einem Rollstuhl erreicht werden.

Kassier Gerhard Linner gab Einblick in die Finanzen des Vereins zur Erhaltung der Kapelle Aindorf. Spenden ermöglichten die Finanzierung des Weges und der Mutter-Gottes-Figur, so dass immer noch ein ansehnliches Guthaben zu verzeichnen sei.

Im Verlauf der Versammlung wurde der Wunsch geäußert, wieder ein Petersfeuer zu veranstalten. Man hoffe, dass sich Jugendliche finden, die sich darum kümmern und Grundbesitzer auf dessen Grund das Feuer gezündet werden darf.

Demnächst will man prüfen, ob die Wurzeln des neben der Kapelle stehenden Nussbaums unter die Kapelle wachsen. Außerdem soll der Kapellen-Dachboden geputzt und entrümpelt werden. Abschließend dankte Stürzer Therese Englbrechtinger als Vorbeterin und Läuterin Anni Czasch und lud zur Maiandacht ein, die am 22. Mai in der Kapelle stattfindet.

hpi/Chiemgau-Zeitung

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