Oberneukirchen wieder unumstrittener Sieger

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Raubling - Wie gehe ich mit Feuerwehrgeräten um, und wie baue ich einen Löschangriff auf? Diesen Fragen und Aufgaben stellten sich Feuerwehren beim Bezirksentscheid.

Zehn Mannschaften der Jugendfeuerwehren Oberbayerns, darunter zwei Mannschaften aus dem Landkreis Rosenheim, Flintsbach und Schönau, ermittelten am Wochenende in Raubling ihren Bezirksmeister. Allerdings hatten die beiden gegenüber der übermächtigen Konkurrenz aus dem Landkreis Mühldorf bei den vorderen Plätzen das Nachsehen. Seiner Favoritenrolle wurde die Mannschaft Oberneukirchen 1 gerecht. Sie siegte nicht nur in Raubling, belegte 2011 beim Landesentscheid in Scheinfeld den 3. Platz und fuhr beim 28. Deutschen Feuerwehrtag in Leipzig 2010 die deutsche Meisterschaft ein. Bei der 18. internationalen Jugendfeuerwehr-Olympiade 2011 in Slowenien glänzte die Mannschaft auf Platz Elf.

Die in Raubling angetretenen Gruppen ließen sich vom tristen Regenwetter und den dadurch erforderlichen Umplanungen im Wettkampfablauf nicht aus der Ruhe bringen und zeigten vollen Einsatz. Neben dem durch Hindernisse erschwerten Aufbau eines Löschangriffes mussten die Feuerwehranwärter im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren auch beim Bewältigen eines besonderen Staffellaufs mit feuerwehrspezifischen Aufgaben ihre in wochenlangem Training erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zusätzlich zum Kampf gegen die Uhr musste jeder Einzelne darauf zu achten, keine wertungsrelevanten Fehler zu begehen und so eine mögliche Spitzenplatzierung seiner Mannschaft zu gefährden.

Feuerwehren ermitteln ihren Bezirksmeister

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand neben dem sportlichen Wettkampf und dem richtigen Umgang mit Feuerwehrgeräten auch das Miteinander im Fokus. Denn nur die Gruppen, in welchen jeder Teilnehmer sich blind auf seine Mitstreiter verlassen konnte, durften sich Hoffnungen auf große Erfolge machen. Auf diese Weise lernen die Feuerwehranwärter schon frühzeitig die enorme Wichtigkeit von Zusammenarbeit für ihre künftige ehrenamtliche Tätigkeit im aktiven Feuerwehrdienst kennen. Für den prestigeträchtigen, im Zweijahresrhythmus ausgetragenen, Internationalen Wettbewerb des Weltfeuerwehrverbandes (CTIF) können sich die Jugendfeuerwehrgruppen in den kommenden Wochen über Landes- und Bundesentscheid qualifizieren, um als großer Höhepunkt gegen die besten Mannschaften aus unterschiedlichen Nationen anzutreten.

„Was Wettkämpfe angeht, seid Ihr die Spitze Oberbayerns und wir sind stolz auf euch“, rief Michael Matschi von der Bezirksjugendfeuerwehr den Anwesenden bei der Siegerehrung zu. Und auch Ehrengast, Landrat Josef Neiderhell, zeigte beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen: „Allein eure Teilnahme am heutigen Wettbewerb und der Einsatz in der Jugendfeuerwehr macht euch alle zu Gewinnern, von denen unsere Gesellschaft profitiert.“

Die Jugendfeuerwehr Flintsbach sicherte sich einen starken fünften Platz und die Mannschaft aus Schönau komplettierte mit Rang acht ein äußerst erfreuliches Ergebnis auch Sicht der Kreisjugendfeuerwehr Rosenheim. Eine gemischte Mannschaft aus Flintsbach und Au am Inn zeigte mit Platz sechs eindrucksvoll, dass Zusammenarbeit bei der Feuerwehr nicht an Landkreisgrenzen halt macht.

Die Platzierungen:

Oberneukirchen 1, Oberneukirchen 2, Au am Inn, Heldenstein-Lauterbach, (alle Landkreis Mühldorf), Flintsbach, Landkreis Rosenheim, die Kombination Flintsbach am Inn und Au am Inn, (Landkreis Rosenheim und Mühldorf), Taufkirchen-Zeiling, (Landkreis Mühldorf), Schönau, (Landkreis Rosenheim), Salmannskirchen-Stefanskirchen, (Landkreis Mühldorf) und Laufen (Landkreis Berchtesgadener Land).

jre

Quelle: innsalzach24.de

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