Die Lokalbahn bringt das Friedenslicht

Obing/Bad Endorf - Am Sonntag können Sie zum letzten Mal in diesem Jahr mit dem LEO, der Lokalbahn Endorf-Obing, fahren. Dabei können Sie auch das Friedenslicht mitnehmen:

Am Sonntag, dem 23. Dezember, können Sie zum letzten Mal in diesem Jahr mit dem LEO, der Lokalbahn Endorf-Obing, fahren: wenn die Mitarbeiter der Bahn im Sonderzug das Friedenslicht aus Bethlehem entlang der Strecke Bad Endorf-Obing an die interessierten Besucher verteilen. Wer nicht mitfahren will, kann das Licht an den Bahnhöfen abholen. In Bad Endorf übernimmt die Chiemgauer Lokalbahn das Friedenslicht aus Bethlehem, das über Linz mit Zügen der Österreichischen Bundesbahnen und der Deutschen Bahn bis nach Bad Endorf gebracht wird.

Bereits um 14 Uhr kann man (bei Glühwein und Kinderpunsch sowie Lebkuchen und Stollen) eine Runde ab Bad Endorf mitfahren: Der Museums-Triebwagen startet um 14 Uhr in Bad Endorf und fährt über Halfing (ab 14.15 Uhr), Amerang (ab 14.25 Uhr), Aindorf (14.35 Uhr) und Pittenhart (ab 14.37 Uhr) nach Obing (an 14.45 Uhr). Um 15 Uhr verlässt der Zug Obing wieder (hier können die Gäste zusteigen, die in Bad Endorf das Friedenslicht abholen wollen und zurück nach Obing möchten). Die weiteren Abfahrtszeiten: Pittenhart um 15.08 Uhr, Aindorf 15.11 Uhr, Amerang 15.25 Uhr und Halfing 15.38 Uhr. Ankunft in Bad Endorf um 16.00 Uhr.

Hier wird das Friedenslicht, das LEO-Mitarbeiter in Salzburg geholt und in einem DB-Zug nach Bad Endorf gebracht haben, an die Zugbesatzung der Chiemgauer Lokalbahn übergeben und später an den Zugstationen an interessierte Menschen weitergereicht (bitte Kerzen mitbringen). Um 16.30 Uhr verlässt der LEO-Triebwagen Bad Endorf. Der Zug kommt in Halfing um 16.45 Uhr an, in Amerang um 17 Uhr, in Aindorf um 17.15 Uhr, in Pittenhart um 17.21 Uhr und in Obing um 17.30 Uhr an. Eine Hin- und Rückfahrkarte kostet für Erwachsene zwölf Euro, für Kinder (6-14) sechs Euro (einfache Fahrt sechs bzw. vier Euro). Wer mitfahren will, wird um Anmeldung unter info@chiemgauer-lokalbahn.de gebeten (Mitfahrt auch ohne Anmeldung möglich).

Die Aktion „Friedenslicht“ wurde 1986 vom ORF Oberösterreich in Linz ins Leben gerufen, um alle Menschen daran zu erinnern, dass sie sich für den Frieden in der Welt einsetzen sollten. Ein Anliegen, das gerade jetzt nichts an Aktualität verloren hat. Ein Kind entzündet es in der Geburtsgrotte Jesus in Bethlehem. Per Flugzeug wird es nach Oberösterreich gebracht. Mitarbeiter der ÖBB nehmen es auf ihren Zügen mit und verteilen es an den Bahnhöfen. Das Friedenslicht hat sich seitdem in viele europäische Länder verbreitet. Neben Eisenbahnern verbreiten es Pfadfinder und andere Jugendorganisationen, Rotkreuz-Mitarbeiter, freiwillige Feuerwehren und Freunde des Friedenslichtes weiter.

Pressemitteilung Chiemgauer Lokalbahn e. V.

Zurück zur Übersicht: Trostberg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser