JuZ: Auf der Suche nach einem Konzept

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Obing - Die Unterbringung des Obinger Jugendzentrums (JuZ) in einem Neubau im Gewerbegebiet soll weiter verfolgt werden. Aber auch eine größere Lösung ist im Gespräch.

Lesen Sie auch:

Im Obinger Gemeinderat herrschte Einigkeit, dass das Obinger Jugendzentrum als Einrichtung erhalten bleibe und Jugendzentrumsbetreuer Karl Katz seine Arbeit fort führen soll. Zu einer endgültigen Entscheidung über die Anmietung von Raum in einem demnächst erstellten Ausstellungsgebäude der Firma Siegfried Ederer im Obinger Gewerbegebiet konnten sich die Gemeinderäte jedoch nicht durchringen. Es wurden Räume im neuen Rathaus und in der Schule als Ersatzlösung ins Spiel gebracht, und es herrschte die Befürchtung, die bisher genannten Kosten könnten sich im Laufe der Zeit immens erhöhen, vor allem bei Nebenkosten bei Mehraufwand von Karl Katz.

Bürgermeister Hans Thurner berichtete von einer Besprechung der Bürgermeister und der Fraktionsvorsitzenden mit Karl Katz, zwei Jugendlichen und Kreisjugendpflegerin Ulli Himstedt. Ergebnis sei gewesen, dass es keine bestehende, geeignete Räume für das Jugendzentrum gibt und nur die Nutzung der von Sigi Ederer angebotenen Räume in dessen geplantem Gebäude.

Im Obinger Gemeinderat konzentrierte sich die Diskussion zunächst auf die Frage, ob es wie bisher ein Raum von hundert Quadratmetern oder eine größere Lösung mit Mehrzweck- beziehungsweise Veranstaltungsraum sein soll. Jugendzentrumsbetreuer Karl Katz erschien diese Erweiterung wichtig und er bot deshalb an, dass die JBO die Miete für den zusätzlichen Raumbedarf durch die eigene Tätigkeit bei den Veranstaltungen erwirtschafte.

Auch CSU-Fraktionssprecher Michael Lache erkannte in der großzügigeren Lösung Vorteile. Sie böte mehr Möglichkeit zur Verknüpfung mit der Jugendarbeit der Vereine. Auf Nachfrage von Drittem Bürgermeister Andreas Voderhuber erläuterte Karl Katz, was eine Umfrage bei den Vereinen zum Bedarf an Räumen für ihre Jugendarbeit ergab. Ein großes Interesse an Räumen zeigten der Gartenbauverein für seine Jugendgruppe, der TV Obing für die Showtanz-Gruppen und die Leiterin der Jugendblaskapelle des Musikvereins. Darüberhinaus brauche der Trachtenverein übergangweise Räume und alle Vereine zeigten Interesse an punktueller Nutzung eines größeren Raumes für einzelne Veranstaltungen. Darin liege eine große Chance für die Öffnung des Jugendzentrums nach außen, so Karl Katz.

Gemeinderat Thomas Breu sah in einem offenen Jugendzentrum eine sinnvolle Investition und fragte nach, wie bei der größeren Lösung die Barrierefreiheit gewährleistet werden könne, die auch ein wichtiger Gesichtspunkt für das Akquirieren von Fördergeldern sei.

igr/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © Auer

Zurück zur Übersicht: Trostberg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser