Ein einsatzreicher Januar

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Die neue Vorstandschaft der Wasserwacht Obing: (v.l.) Mario Schachinger (2. Technischer Leiter), Florian Hamm (Fahrzeugwart), Hans Donaubauer (2. Vorstand), Florian Scholz (1. Jugendwart), Stefan Randlinger (2. Jugendwart), Carolina Eder (Schriftführerin), Günther Zahmel (1. Technischer Leiter), Sabine Zahmel (Kassier), Christian Aicher (1. Vorstand) und Hans-Michael Weisky (Vorsitzender Kreiswasserwacht).

Obing - Der Jahresrücklick ergab: 3200 Einsatzstunden hat die Wasserwacht Obing letztes Jahr geleistet und bereits im Januar diesen Jahres hatte sie drei große Einsätze!

Mit einer neuen Vorstandschaft startet die Wasserwacht Obing des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ins Neue Jahr. Christian Aicher löste als neuer Vorstand Fritz Laxganger ab und will sich künftig mit seiner Mannschaft vor allem um neue Mitglieder und die Jugendarbeit kümmern. Die Wasserwacht Obing hat unter den Wasserwacht-Ortsgruppen im Landkreis einen besonderen Stellenwert, da sie sich in den letzten Jahren mit ihrer speziellen „Schnellen Einsatzgruppe“ (SEG) auf schwierige Wassereinsätze im Landkreis spezialisiert hat. Grundlagen hierfür sind eine umfangreiche Ausrüstung und eine intensive Ausbildung der Aktiven.

Fast 2000 Einsatzstunden am Obinger See

Fast 2000 Stunden hatten die Aktiven der Obinger Wasserwacht im vergangenen Jahr ein wachsames Auge auf die vielen Besucher am Obinger See. Doch der Wachdienst erstreckt sich nicht nur auf die warmen Sommermonate, sondern auch im Winter ist der kleine See bei Eisläufern und Eisstockschützen ein beliebter Ort. „Leider wird immer wieder von vielen die Eisdicke falsch eingeschätzt“, so Christian Aicher, „deshalb müssen wir hier besonders wachsam sein, wie das jüngste Beispiel auf dem Griessee gezeigt hat.“ Neben dem Wachdienst am See waren die Obinger Wasserwachtler auch bei vielen Veranstaltungen im Landkreis aktiv. So erinnerte der bisherige Vorstand Fritz Laxganger bei der Jahreshauptversammlung der Obinger Wasserwacht und des Fördervereins an die Sanitätsbetreuung während des Griessee Triathlons, außerdem beteiligten sich die Obinger bei der Absicherung des Chiemsee Triathlons und hielten sich als Erste-Hilfe-Station bei der Primiz von Helmut Zenz bereit. All dies, so Laxganger, sei durch die gute Zusammenarbeit mit vielen Beteiligten möglich, wie der Obinger Feuerwehr, der Gemeinde, der Traunsteiner Kreiswasserwacht, der Strandbadwirtin und allen Aktiven der Ortsgruppe. Er dankte auch Erwin Mertl, der einen Film über die Obinger Wasserwacht gedreht hat und bei der neuen Homepage der Ortsgruppe mitwirkt. Beides wird demnächst ins Internet gestellt.#

Eindrucksvolle Zahlen

Technischer Leiter Günther Zahmel präsentierte eindrucksvolle Zahlen: Gut 3200 Einsatzstunden haben die Aktiven der Wasserwacht im vergangenen Jahr geleistet – neben den Wachdiensten nahmen die Mitglieder an über 600 Stunden Fortbildung teil, um ihren hohen Leistungsstand halten zu können. Dazu zählen unter anderem sieben Rettungstaucher, 12 Bootsführer und sieben ausgebildete Einsatzleiter. Dies zeige, so Zahmel, dass sich fachliches Wissen und Erfahrung mittlerweile auf immer mehr Schultern verteile und die Einsatzbereitschaft ungebrochen sei.

54 Mal leisteten die Wasserwachtler Erste Hilfe und rückten zu 26 Motorboot- sowie 21 Taucheinsätzen aus. Drei Mal war die Spezialtruppe – die SEG – im Einsatz, die in den letzten Januarwochen ebenfalls bereits drei Mal alarmiert worden ist: bei der Suche nach einem herrenlosen Schlauchboot auf der Alz, bei einer Vermisstensuche in Truchtlaching und bei der kürzlichen Eisrettung am Griessee.

Von einem finanziellen Polster berichtete Kassenwart Mario Schachinger. Mitgliedsbeiträge, Spenden und Einnahmen aus dem Obinger Dorffest seien der Ortsgruppe zugute gekommen und so habe man laut Schachinger eine gute Grundlage für neue Pläne in diesem Jahr.

Stolz berichtete Jugendwart Florian Scholz von seiner Jugendgruppe, die sich regelmäßig zum Schwimmtraining im Badria in Wasserburg und zu Übungen am See trifft. Dabei werden die künftigen Wasserretter in Erster Hilfe, Sanitätsausbildung und verschiedenen Rettungssituationen geschult. Wichtig ist ihm, so Scholz, die Berührungsängste vor Einsatzmitteln wie Boot und Tauchgeräten zu nehmen, damit die Jugendlichgen irgendwann entsprechende Prüfungen bestehen können.

2. Bürgermeister Josef Huber bedankte sich bei allen Anwesenden für den Dienst am Obinger See. Er freue sich auch in Zukunft auf gute Zusammenarbeit. Michael Weissky, Vorsitzender der BRK-Kreiswasserwacht versprach auch von seiner Seite die Vorhaben der Ortsgruppe im Neuen Jahr zu unterstützen. Er schätze vor allem die Zusammenarbeit, das fachliche Wissen und den unermüdlichen Einsatz der Ortsgruppe. „Ich weiß welche Kraft und Engagement der Aufbau der SEG in den letzten Jahren von den Aktiven gefordert hat und ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“

Bei den Wahlen wurde neben Christian Aicher als neuer Vorstand Hans Donaubauer als zweiter Vorstand bestimmt. Technischer Leiter ist wie bisher Günther Zahmel, sein Stellvertreter ist Mario Schachinger. Kassier ist ab sofort Sabine Zahmel, Jugendwart bleibt Florian Scholz und als Schriftführerin fungiert Carolina Eder.

Pressemitteilung BRK

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