"Mehr Lebensqualität für Oberbayern" 

Dobrindt gibt Startschuss für die Obinger Ortsumfahrung 

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Durch den Spatenstich von Alexander Dobridt gehören Verkehrssituationen wie diese bald zur Vergangenheit. 
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Obing - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat am Montag den feierlichen Spatenstich für die Ortsumgehung Obing an der B304 gesetzt. Damit beginnt für den Ort ein Jahrhundert-Projekt.

Vor kurzem hatte Dobrindt die Baufreigabe für das Verkehrsprojekt erteilt. Nun setzte er den offiziellen Spatenstich für die 4,7 Kilometer lange Ortsumgehung. Der Bund investiert in das Projekt rund 13,5 Millionen Euro.

Mehr Lebensqualität für die Anwohner 

Dobrindt: "Wir setzen unser Upgrade für die Infrastruktur auch 2017 fort. Mein Investitionshochlauf macht es möglich, dass alle Projekte, die baureif werden, auch eine Finanzierungszusage kriegen und gestartet werden können. Heute ist ein historischer Tag für Obing. Wir verlagern den gesamten Durchgangsverkehr vom Ortskern auf die Umgehungsstraße. Künftig fahren täglich mehr als 9.000 Fahrzeuge nicht mehr durch den Ort, sondern drum herum. Für die Anwohner bedeutet das weniger Lärm weniger Abgase und damit mehr Lebensqualität, für die Verkehrsteilnehmer ein schnelleres Vorankommen und einen besseren Verkehrsfluss."

Verlauf der Ortsumgehung Obing.

Die B304 ist eine wichtige Verkehrsachse in Oberbayern, sie verläuft von Dachau durch München, Traunstein bis nach Freilassing. Als Verbindung zwischen Bayern und Österreich und Autobahnzubringer zur A94 und A8 ist die Bundesstraße von großer Bedeutung für den Berufs-, Wirtschafts- und Tourismusverkehr. 

Verlauf der Ortsumfahrung 

Von Wasserburg kommend wird die Ortsumfahrung zwischen Irlham und Roitham beginnen und nördlich an Pfaffing und dem Obinger See vorbeiführen. Zwischen Hochbruck und Autschachen, östlich von Obing, wird die B304 dann wieder auf die alte Strecke geführt. 

Geplant sind auf der neuen Trasse außerdem zwei Kreisverkehre, die die Bundesstraße mit der TS8 in Richtung Kienberg und mit der Straße nach Kleinornach bei Hochbrück verknüpfen. Rückwirkend spricht das Straßenbauamt bei der Obinger Ortsumfahrung übrigens von einer "Turboplanung"

Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/jg

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