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Gebäude ist zu klein geworden

Mahnende Worte im Gemeinderat Obing: Der Kindergarten braucht weitere Räume

Der Obinger Kindergarten St. Gabriel ist mit 118 Kindern voll ausgelastet und benötigt dringend weitere Räume, machte Kindertagesstättenleiterin Monika Hechenberger im Obinger Gemeinderat deutlich.
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Der Obinger Kindergarten St. Gabriel ist mit 118 Kindern voll ausgelastet und benötigt dringend weitere Räume, machte Kindertagesstättenleiterin Monika Hechenberger im Obinger Gemeinderat deutlich.

Ernste Worte sprach Kindertagesstättenleiterin Monika Hechenberger im Obinger Gemeinderat. „Der Kindergarten braucht ganz dringend weitere Räume“, lautete das Fazit ihres Sachstandberichts.

Obing – Die Obinger Kinderkrippe sei in dem vorbildlichen Neubaugebäude gut untergebracht, doch das Kindergartengebäude werde räumlich den aktuellen pädagogischen Anforderungen nicht mehr gerecht, zumal ein eigentlich notwendiger Nebenraum immer noch für die seit 2014 existierende „Notgruppe“ gebraucht werde, mahnte die Pädagogin.

Platzbedarf wächst immer weiter

Gegenwärtig und auch ab September sei der Kindergarten mit 118 Kindern, davon zwei Integrationskindern voll ausgelastet, drei Kinder stünden noch auf der Warteliste.

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Und der Bedarf werde vermutlich in Zukunft noch größer, wenn die jetzigen Krippenkinder ins Kindergartenalter kommen. In die Krippe gehen derzeit 38 Kinder und zehn Kinder werden im Verlauf des Jahres noch dazukommen.

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„Gerade die besonderen Bedingungen in der Corona-Situation haben eindrücklich gezeigt, dass die Raumaufteilung insgesamt veraltet ist“, so die Erzieherin. Es sei schwierig gewesen, die Mischung der Gruppen zu vermeiden und das habe zu Einschränkungen für pädagogische Angebote geführt, beispielsweise könne nur alle zwei Wochen geturnt werden.

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„Es fehlen ein eigener Essensraum für 30 bis 45 Kinder, die im Kindergarten Mittagessen bekommen, und ein zusätzlicher Raum für Vorschule, wir bräuchten eigentlich weitere Nebenräume, für Aktivitäten in Kleingruppen und als Ausweichräume.“ Es gebe keinen eigenen Personalraum, bei Besprechungen müssten die Erwachsenen auf den kleinen Kinderstühlen sitzen, kritisierte sie weiter.

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„Das ist unser Wunsch für unsere 120 Obinger Kindergartenkinder: Ein Gebäude, in dem wir anhand neuer pädagogischer Richtlinien zusammen mit den Kindern entdecken und lernen können und in dem genug Platz ist, um auch wieder wichtige Kleingruppenangebote in Neigungsgruppen durchführen zu können oder Hygienerichtlinien erfüllen, ohne die Kinder einschränken zu müssen.

Kinderkrippe könnte als Vorbild dienen

Und für unser Team wünschen wir uns Räume, die nicht unsere Gesundheit kaputt machen, durch Lärm, kleine Stühle und zu wenig Platz, sondern Räume, die uns helfen, mit Spaß und Freude unser Engagement umzusetzen, mit den Kindern nach neuen pädagogischen Ansätzen zu arbeiten.“

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Dass diese Wünsche nicht unrealistisch sind, zeigt nach Meinung von Hechenberger die Kinderkrippe. Die könne durchaus als Muster dienen, wenn man das Kindergartengebäude neu plane.

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