Grundstücksbesitzer besorgt

Baufreigabe für Obing: 14 Millionen Euro für 4,7 Kilometer

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Obing - Die Ortsumfahrung von Obing wird gebaut. Das steht mittlerweile fest. Am 24. Juli ist Spatenstich - allerdings gibt es auch Kritik.

Update 18.10 Uhr: Baufreigabe erteilt

Wahlkreisabgeordneter Peter Ramsauer freut sich sehr, als ihn am Dienstag Bundesverkehrsminister Alexander Dobrinth informierte, dass er für B 304, Ortsumgehung Obing heute Baufreigabe erteilt hat. Ramsauer hatte das Projekt als seinerzeitiger Bundesverkehrsminister zur „Chefsache“ erklärt und mit allem Nachdruck vorangetrieben. Es war eine Turboplanung; von der Erteilung des sogenannten „Gesehenvermerks“ am 26. September 2012 und der heutigen Baufreigabe. 

Es ist aber ein Erfolg, der viele Väter hat. Man könne sich gemeinsam über den Erfolg freuen, so Ramsauer, das ein Beispiel für ganz Deutschland ist, wie gut es laufen kann. Hinzu kommt eine günstige Zeit, dass durch den Investitionshochlauf alle Projekte, die baureif werden, auch eine Finanzierungszusage kriegen. Der offizielle Spatenstich wird in Beisein von Bundesverkehrsminister Dobrinth am 24. Juli erfolgen.

Pressemitteilung Büro Dr. Peter Ramsauer

Erstmeldung 11.30 Uhr: Grundstücksbesitzer besorgt

Mehrere Grundstückseigentümer entlang der Trasse regen sich auf, wie bayernwelle.de berichtet. Das Staatliche Bauamt Traunstein versucht deshalb zu schlichten. Noch sind nicht alle für die Ortsumfahrung benötigten Grundstücke gekauft. Der ein oder andere Grundstücksbesitzer macht sich da natürlich Sorgen, dass auch seine Flächen benötigt werden bzw. dass es Nachteile durch den Bau der Straße gibt. Die Verantwortlichen geben aber Entwarnung.

Hier soll die Ortsumfahrung entstehen.

Wie es auf der Internetseite des heimischen CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer heißt, hat das Bauamt bereits rund 12 Hektar trassennah erworben. Das eröffnet auch Chancen für Tauschflächen. Allerdings ist auch der eine oder andere Erwerb ins Stocken geraten. Man ist aber auf einem guten Weg und im Gespräch mit den Eigentümern, so das Bauamt. Rechtlich mögliche Besitzeinweisung und Enteignung sind das letzte Mittel, heißt es.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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