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Ortsumgehung: Wie weit weg vom See? Nicht weit genug!

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Der aktuelle Planungsstand der Trasse für die Ortsumfahrung Obing – das Staatliche Bauamt Traunstein untersuchte mehrere mögliche Streckenführungen (blaue Linien) und favorisiert nun den Verlauf auf der rot markierten Linie – dementsprechend soll der Vorentwurf ausgearbeitet werden.

Obing – Nicht zufrieden sind Bürger und Gemeinderäte mit den Vorstellungen des Staatlichen Bauamts Traunstein von der Streckenführung der künftigen Ortsumgehung für Obing.

Nach intensivem Nachfragen der Gemeinderäte lag nun eine Skizze vor, auf der die Linie zu erkennen ist, die nach Ansicht des Straßenbauamts zur Grundlage des Vorentwurfs werden soll.

Die Mitarbeiter des Amtes hatten mehrere Varianten der Streckenführung untersucht und auch die Vorschläge der Pfaffinger Bürger einbezogen, die die Straße möglichst weit nach Norden von der bestehenden Bebauung und dem künftigen Baugebiet an der Schalkhamer Straße entfernt abrücken wollen und auch möglichst weit nach Osten ausholen, um den Weiler Jepolding, das Strandbad und die Uferbereiche des Obinger Sees zu entlasten. Damit könnte zugleich verhindert werden, dass die Straße eines der größten Brutgebiete des Kiebitzes im nördlichen Landkreis Traunstein durchschneidet.

Das Straßenbauamt hat allerdings zur Grundlage der weiteren Planungsarbeiten eine Streckenführung ausgewählt, die zwar in der Nähe von Pfaffing die Kreisstraße nach Kienberg erst weiter nördlich schneidet, im Osten aber nur wenig entfernt ist von der ursprünglichen, wegen der Nähe zum See stark kritisierten Trasse. Bürgermeister Hans Thurner berichtete, das Straßenbauamt habe ihm zugesichert, die Varianten einer Verschiebung nach Osten könnten im Planfeststellungsverfahren noch eingebracht und berücksichtigt werden.

In den Reihen der Gemeinderäte waren die Zweifel jedoch groß, ob die östlichere Streckenführung dann überhaupt noch eine Chance hätte. Gemeinderat Richard Mitterer betonte, das Straßenbauamt sollte doch eine Streckenführung favorisieren, die von Jepolding möglichst weit entfernt ist und außerdem Wellen im Gelände besser ausnutzt, unter anderem als natürlichen Lärmschutz.

Als Schlussfolgerung aus der Diskussion bekräftigte der Gemeinderat seinen Beschluss, die Bestrebungen der Pfaffinger zu unterstützen und mit Nachdruck eine Verlegung der Streckenführung nach Osten zu fordern.

igr/Wasserburger Zeitung

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