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Ausstellung des jungen Pittenharter Bildhauers

Marco Bruckners Präsentation im Kirchenschiff von St. Maximilian in München eröffnet

Beim Eröffnungsgottesdienst in der Münchner Kirche St. Maximilian, wo Pfarrer Rainer Maria Schießler und Kirchenpfleger Stephan Alof der Gemeinde das  Projekt „Wenn die Welt aus den Fugen gerät“ des Bildhauers Marco Bruckner in den Gottesdienst mit einbezogen.
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Beim Eröffnungsgottesdienst in der Münchner Kirche St. Maximilian, wo Pfarrer Rainer Maria Schießler und Kirchenpfleger Stephan Alof der Gemeinde das Projekt „Wenn die Welt aus den Fugen gerät“ des Bildhauers Marco Bruckner in den Gottesdienst mit einbezogen.

Die Ausstellung des jungen Pittenharter Bildhauers Marco Bruckner wurde im Kirchenschiff von St. Maximiliam in München eröffnet.

Pittenhart - Bei einem gut besuchten Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit in der Kirche St. Maximilian im Glockenbachviertel in München eröffnete Pfarrer Rainer Maria Schießler gleichzeitig die Ausstellung des jungen Pittenharter Bildhauers, Marco Bruckner. Gekommen waren gut 300 Gottesdienstbesucher, eine große Abordnung davon eigens aus dem Chiemgau angereist,  um die 50 Figuren des Projekts Bruckners „Wenn die Welt aus den Fugen gerät“ zu sehen.

In seiner Predigt nahm Pfarrer Schießler Bezug auf den hochaktuellen Titel der Präsentation mitten im Kirchenschiff. Auf einem etwa drei Meter langen, breiten Kiesweg im Mittelgang der Kirche stellt der Künstler symbolisch die immer bedrohlicheren Eingriffe des Menschen in die Natur dar. Aus Eschenholz sind mit der Motorsäge schroffe Furchen und Risse in die klobig wirkenden, groben Figuren geschnitten. Die zum Teil schwarz geflammten Skulpturen werden nach oben hin immer dünner und durchsichtiger und stellen damit die schon vorhandenen Schäden in der Natur dar. Die tiefen Furchen und Hohlräume symbolisieren die Wunden der Erde. Absicht des Künstlers ist es, den Einfluss des Menschen auf die Natur im Laufe der Jahrhunderte zu zeigen: anfangs viel Natur und wenige Menschen.

Je weiter sie den Weg in die Gegenwart beschreiten desto größer werden die Häuser, desto mehr die Menschen… Im Laufe des Gottesdienstes, den auch Stephan Alof, seit 26 Jahren ehrenamtlicher Kirchenpfleger in der katholischen Gemeinde St. Maximilian, mit gestaltete, durfte auch Marco Bruckner selbst sein Projekt erklären. Da der junge Künstler keinerlei Honorar von der Pfarrei für seine Arbeit erhält, bat der Pfarrer um Spenden für die Ausstellung. Viele kamen dieser Bitte nach. Auch in den folgenden Gottesdiensten während der Fastenzeit sowie täglich bis Dienstag, 12. April, von 10 bis 18 Uhr kann die Präsentation  „Wenn die Welt aus den Fugen gerät“ in der großen neuromanischen Kirche St. Maximilian direkt an der Isar besichtigt werden.                                               

Christiane Giesen

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