Unfallschwerpunkt bei Pittenhart

Spatenstich für den Kreisverkehr Taxenberg

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(von links): Heinrich Wankner (Geschäftsführer der ING Traunreut GmbH), Landrat Siegfried Walch, Bürgermeister Sepp Reithmeier und Andreas Dieplinger (Niederlassungsleiter der Max Streicher GmbH & Co. KG aA)

Pittenhart - Wie chiemgau24.de bereits bereits berichtete, soll die Kreuzung zwischen Pittenhart und Höslwang als Unfallschwerpunkt entschärft werden. Der Bau eines Kreisverkehrs bei Taxenberg soll für mehr Sicherheit sorgen. Nun fiel der Spatenstich:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Landrat Siegfried Walch, Bürgermeister Sepp Reithmeier und die beteiligten Firmen haben mit dem Spatenstich den Startschuss für den Bau des Kreisverkehrs bei Taxenberg in der Gemeinde Pittenhart gegeben. 

„Mit dem Kreisverkehr wollen wir den bestehenden Unfallschwerpunkt entschärfen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessern“, erklärte Landrat Siegfried Walch beim Spatenstich.

Der Kreisverkehr im Kreuzungsbereich der beiden Kreisstraßen TS21 und TS50 wird insgesamt einen Durchmesser von 40 Metern haben. Die Kreisfahrbahn wird sieben Meter breit. 

Die kalkulierten Baukosten für den Landkreis Traunstein betragen 616.000 Euro. Da es sich beim Projekt um die Beseitigung eines anerkannten Unfallschwerpunkts handelt, wird eine Förderung durch den Freistaat Bayern in Höhe von etwa 400.000 Euro erwartet. Gebaut wird der Kreisverkehr von der Firma Max Streicher, Planung und Bauleitung liegen bei der ING Traunreut GmbH.

Bürgermeister Sepp Reithmeier dankte Landrat Walch und dem Landkreis Traunstein für die Verwirklichung „dieses für die ganze Region so wichtigen und langersehnten Verkehrsprojekts.“ Reithmeier verwies auf die vielen schweren Unfälle, die sich an dieser Kreuzung ereignet haben. 

Nach einem Unfall im Jahr 2015 hatte Pittenharts Bürgermeister gemeinsam mit Kreisrat Hans Spiel einen erneuten Vorstoß für den Kreisverkehr unternommen und ist dabei bei Landrat Walch und den Kreisgremien auf große Unterstützung getroffen. Ausdrücklich dankte Reithmeier auch den Grundstückseigentümern: „Ohne ihre Verhandlungsbereitschaft könnten wir dieses Projekt zum Wohle der Allgemeinheit nicht verwirklichen.“

Im Zuge der Maßnahme wird auch die Asphaltdeckschicht von der Landkreisgrenze Rosenheim nahe Höslwang bis nach Hinzing auf einer Länge von circa zwei Kilometern erneuert. 

Die Arbeiten beginnen am 8. April und sollen je nach Witterung bis zum 28. Juni abgeschlossen werden. 

Der Verkehr wird in dieser Zeit großräumig umgeleitet. Die jeweils aktuellen Umleitungspläne sind auch auf der Website des Landkreises abrufbar: https://www.traunstein.com/aktuelles/baustellen

Pressemeldung Presse und Kommunikation Traunstein

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