Trecker-Treck in Pittenhart:

Eine große Show der PS-Bullen

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Pittenhart - Tolles Wetter, rauchende Bulldogs und begeisterte Zuschauer - beim 13. Trecker-Treck in Pittenhart war am Sonntag wieder einiges geboten:

Strahlender Sonnenschein, PS-starke, laut tuckernde und rauchende Bulldogs, ohrenbetäubende Motorengeräusche, durchdrehende Reifen und bis in die Haarspitzen motivierte, waghalsige Fahrer – besser hätte das 13. Trecker-Treck der BBV-Ortsgruppe Pittenhart vor hunderten begeisterten Besuchern kaum verlaufen können.

BBV-Ortsobmann Josef Huber zeigte sich schon am frühen Nachmittag hoch zufrieden: „Über 120 Teilnehmer, eine perfekte Bahn, beste Stimmung und perfektes Wetter, so haben wir uns das vorgestellt“. Sogar aus Niederbayern, Salzburg und München seien die Starter angereist. Unterstützung erfuhr der Veranstalter einmal mehr vom Trecker Team aus dem baden-württembergischen Sersheim, deren Mitglieder die 350-Kilometer-Anreise wieder gerne auf sich genommen haben, um mit ihrem großen, schweren Bremswagen, ihren Teil zum Gelingen der Traditionsveranstaltung beizutragen.

„Ohne die wäre das Ganze nicht möglich“, lobte der unterhaltsame Moderator Alfred Schöberl, der für jeden Teilnehmer stets einen flotten und motivierenden Spruch auf den Lippen hatte. „Wer schneller fährt, ist früher droben“, oder „des nächste Mal tragen wir dich ins Ziel“, waren nur zwei davon. Während der Bemswagen der Sersheimer den großen PS-Bullen auf der 100 Meter langen Rennpiste alles abverlangte, zeigte die „Kardoffe-Brems“ des Bremswagenteams Pittenhart dem ein oder anderen nicht ganz so leistungsstarken Traktor die Grenzen auf. Für viele Bulldog-Hasardeure blieben der „Full Pull“ und das Siegertreppchen am Ende nur ein Traum, doch beim Pittenharter Bremswagenziehen zählt seit jeher der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“.

Trecker-Treck: Große Show der PS-Bullen

Die spektakulären Kämpfe von Mensch und Traktor gegen die Uhr und die schweren Bremswagen, viele spannenden Zentimeterentscheidungen und sich in den Boden eingrabende Maschinen ließen nicht nur die Männerherzen höherschlagen, sondern sorgten auch bei den Damen und Kindern für große Augen. Dass die Erde heuer nicht so spitzte, lag daran, dass man die Rennstrecke im Vorfeld abgedeckt hatte, um sie vor dem Regen zu schützen. Von der grünen Wiese war aber schon nach den ersten Wertungsklassen nichts mehr zu sehen und die Streckenposten mussten immer wieder das Erdreich planieren, um die Chancengleichheit zu wahren.

Für das leibliche Wohl war an den Bewirtungsständen mit Getränken, Würstel, Leberkässemmlen und Gegrilltem gesorgt. Hoch im Kurs standen auch wieder die selbstgebackenen Kuchen und legendären „Auszognen“ der Bäuerinnen.

mmü

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