Pittenhart zieht mit Schnaitsee, Kienberg und Obing an einem Strang

Zukunftsanalyse für Kommunen: Das IKEK kommt ins Rollen

Wie entwickeln sich Dörfer wie Pittenhart in Zukunft? Die IKEK-Analyse soll einen Ausblick geben.
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Wie entwickeln sich Dörfer wie Pittenhart in Zukunft? Die IKEK-Analyse soll einen Ausblick geben.

Pittenhart -  Für die Erstellung eines interkommunalen städtebaulichen Entwicklungskonzepts schlossen sich vier Gemeinden zu einem Steuerkreis zusammen. Es geht um die Entwicklung ihrer Orte.

Das integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) beschäftigt sich mit der Zukunft von Kommunen. Vier Gemeinden im Traunsteiner Landkreis haben sich nun zu einem Steuerkreis zusammengefunden: Für das IKEK arbeitet Pittenhart von jetzt an mit den Gemeinden Obing, Kienberg und Schnaitsee zusammen. 

Wie Obings Bauamtsleiter Josef Schluck erklärt, soll das Konzept sowohl gemeindeübergreifende Projekte als auch individuelle Inhalte für jeden einzelnen Ort beinhalten. "Das IKEK ist die Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln für spezielle Themen in den Dorfzentren", betont Schluck. 

IKEK steht noch am Anfang 

Man rechne mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr, bis ein Maßnahmenkatalog vorliege. Wie bei vielen Städten, die das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) durchführen, sei das IKEK ein langwieriger Prozess.  Mit den Planungen beauftragt wurde das Planungsbüro Dragomir aus München. Der Weg beginne jetzt mit der Einsetzung eines Steuerkreises mit einer bestimmten Anzahl an Mitgliedern aus jeder Gemeinde. Er bestehe aus den Bürgermeistern, Gemeinderatsmitgliedern sowie Vertretern aus den Verwaltungen und den Bereichen Soziales, Kultur, Tourismus, Landwirtschaft, Gewerbe und Einzelhandel. 

Sobald der Steuerkreis vollständig sei, folgen kommunale Sitzungen, Bestandsaufnahmen, Auswertungen, Analysen, Festlegungen von Handlungsfeldern und Zielen, ein interkommunales Entwicklungskonzept mit Detailkonzepten für Ortskerne. Nach der ersten und zweiten Kreativphase soll ein Maßnahmenkatalog mit Prioritäten, Zeithorizonten und Kostenschätzungen stehen. 

Schluck weiter: "In regelmäßigen Abständen werden die Zwischenziele in den jeweiligen Gemeinderatssitzungen vorgestellt. Zudem soll es öffentliche Informationsveranstaltungen für die Bürger geben." 

mb

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