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Missbrauch in der katholischen Kirche: Gutachten belastet Papst Benedikt schwer

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Nur rote Dachziegel zugelassen

Pittenhart - Statt roten Dachziegeln wollten die Bauwerber anthrazitfarbene Dachziegel verwenden. Dem Antrag wurde nicht statt gegeben.

Hauptsächlich Planänderungen standen auf der Tagesordnung der Pittenharter Gemeinderatssitzung. Markus und Magnolia Germayer bauen im Gewerbegebiet "Am Bahnhof 10" eine Lagerhalle mit Betriebsleiterwohnung und beantragten eine Tektur zur Änderung der Dachfarbe.

Statt rote Dachziegel wollen die Bauwerber anthrazitfarbene Dachziegel verwenden, da auf dem Dach auf beiden Seiten Fotovoltaikanlagen errichtet werden und durch die dunkle Dachgestaltung der Unterschied nicht so schnell erkennbar sei. Durch eine Änderung der Dachfarbe werden aber die Bestimmungen des Bebauungsplanes nicht mehr eingehalten. Obwohl die Gründe der Antragsteller nachvollziehbar seien, wurden bisher auch bei anderen Bauwerbern keine Abweichungen der Dachfarbe zugelassen, hieß es am Ratstisch. Deshalb lehnten die Räte den Antrag aus Gleichheitsgründen ab.

Anneliese Holzner und Stephan Schartner möchten die bestehende Maschinenhalle bei der Hofstelle in Eschenau 13 in ein Wohngebäude mit einer Wohneinheit umnutzen. Ein Vorbescheid wurde bereits erlassen. Hierbei wurde als Nebenbestimmung festgesetzt, dass die äußere Gestalt des Gebäudes im Wesentlichen erhalten bleiben muss. Die bestehende asymmetrische Dachform, deren Änderung ursprünglich vorgesehen war, muss auch bestehen bleiben.

Nun ist aber geplant, an der Ostseite einen Quergiebel zu errichten, um ein Bad einbauen zu können. Durch diesen Anbau wird die Ansicht des Gebäudes verändert, so dass die Bestimmung des Vorbescheides wieder nicht eingehalten werden kann. Zudem soll an der Südseite ein Balkon mit neun Meter Breite und 3,5 Meter Tiefe errichtet werden. Durch den Anbau des Balkons werden die Bestimmungen der Gestaltungssatzung nicht eingehalten, die besagen, dass der Dachüberstand an den Seiten, an denen ein Balkon angebaut wird, mindestens 0,3 Meter über den Balkon hinausragen muss.

Die Räte waren sich einig, nicht auf die asymmetrische Dachform zu bestehen. Da das Obergeschoss abgebrochen und neu errichtet wird, könne man auch eine symmetrische Dachform anbringen. Der Balkon wird in einer maximalen Größe von 7,5 Meter mal 3,25 Meter zugelassen. In diesem Fall wird eine Abweichung von der Gestaltungssatzung in Bezug auf den geforderten Dachüberstand befürwortet. Bürgermeister Spiel riet den Bauwerbern, das Bauvorhaben noch einmal mit dem Landratsamt abzuklären.

Nicht genehmigt wurde der Antrag auf isolierte Befreiung zum Bau einer Doppelgarage von Franz Urbauer im Baugebiet Hinzinger Länder am Danglfeld 9. Er möchte an der Westseite seines Zweifamilienwohnhauses statt einer Einzelgarage eine Doppelgarage errichten. Zwischen Wohnhaus und Garage ist noch ein Durchgang von 1,5 Meter Breite vorgesehen, da sich dort der Gebäudeeingang befindet. Die Baugrenze, die mit drei Metern Abstand zur Grundstücksgrenze verläuft, würde mit dem Bau einer Doppelgarage um zwei Meter überschritten. Die Nachbarn haben den Antrag nicht unterschrieben.

Die Räte waren auch gegen einen Betritt zur Arbeitsgemeinschaft "Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern". Die neue Arbeitsgemeinschaft unter Schirmherrschaft des bayerischen Innenministers will den Radverkehr als wichtiges Element der Nahmobilität durch engagierte Kommunikation und gemeinsame Werbekampagnen fördern. Das Gremium sah keinen Vorteil in einem Betritt, da im Wesentlichen nur überörtliche Geh- und Radwegbauten an Kreisstraßen errichtet und gefördert werden. Zudem habe man in Zusammenarbeit mit den Nachbarskommunen eine ausreichende Radwegbeschilderung im Rahmen von Leader-Plus bereits durchgeführt. Sepp Reithmeier berichtete, dass die Zwergerlgruppe im Kindergarten mit fünf Kindern gestartet ist. Derzeit besuchen 52 Kinder den Kindergarten, zwei Kinder kommen demnächst noch hinzu, so dass noch vier Plätze zur Verfügung stehen.

Die Spielvereinigung SpVgg Pittenhart kann sich über einen Zuschuss von 460 Euro zur Jugendarbeit freuen.

hpi/Chiemgau-Zeitung

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