Supermarkt zu rot: Das sagt die Besitzerin

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Der Nahkauf-Markt in Obing.

Obing - Die roten Werbeflächen am Nahkauf-Markt in Obing sollen reduziert werden, so die Entscheidung. Für die Besitzerin Manuela Plank ein völliger Nonsens.

Seit einer Renovierung des Supermarkts "nahkauf" in Obing erstrahlen die Werbeflächen in einem dominanten Rot. Für einige anscheinend zu dominant. Daher wurde jetzt in einer Abstimmung über den zugehörigen Bauantrag beschlossen, dass die roten Flächen reduziert werden müssen.

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Die rote Folie an den Fenstern östlich des Eingangs sollen entweder ganz entfernt oder durch eine weiße Folie ersetzt werden. Und das rote Schild an der südlichen Hausfassade soll verkleinert werden. Grund für die Aufregung um die roten Werbeflächen ist die unmittelbare Nähe des Supermarkts zur Kirche.

Für die Besitzerin Manuela Plank eine völlig unverständliche Entscheidung: "Die Kirche steht zwar unter Denkmalschutz. Aber auch andere Geschäfte haben in der Nähe Werbung aufgestellt." Außerdem habe der Supermarkt seit der Sanierung weniger Werbeflächen als vorher. Nur die Fenster seien vorher schwarz statt rot gewesen. "Und nur weil es jetzt eine andere Farbe ist, soll es auf einmal ein Problem sein?"

Bilder vom Nahkauf-Markt in Obing

Sie verstehe nicht, warum man ihr Steine in den Weg lege. Auch Planks Kunden seien empört wegen der Entscheidung. "Viele Kunden haben zu mir gesagt, dass sie nicht verstehen können warum sich die Gemeinde mit so etwas beschäftigt", so Plank. Es gäbe ganz andere Probleme die diskutiert werden müssten. Beispielsweise die Parkplatzsituation vor der Kirche. "Während der Messe parken die Leute immer vor dem Supermarkt, weil es vor der Kirche nicht genügend Stellplätze gibt. Und für meine Kunden sind dann keine Parkplätze mehr da. Diese Problematik müsste in der Gemeinde mal besprochen werden."

Patrick Steinke

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