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1800 Meter Schlauch in wenigen Minuten verlegt

Feuerwehr Schnaitsee bestens gerüstet für Großbrände

Feuerwehr Schnaitsee bestens gerüstet für Großbrände.
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Feuerwehr Schnaitsee bestens gerüstet für Großbrände.

Die Freiwillige Feuerwehr Schnaitsee hat am 29. Oktober die jährliche Großübung der Gemeinde abgehalten. Angenommen wurde ein Brand in einer Schreinerei im Ortsteil Rupertsham mit nicht ausreichender Löschwasserversorgung. Die Großübung wird abgehalten um große, zeitaufwändige Szenarien zu beüben. Eine Übung in diesem Umfang wird im Normalfall nur einmal im Jahr in der Gemeinde durchgeführt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Schnaitsee - Bei der diesjährigen Großübung der Freiwilligen Feuerwehr Schnaitsee wurde das Schlauchverlegesystem geübt und getestet. Bei einem angenommenen Brand einer Schreinerei im Ortsteil Rupertsham wurde von einem Teich aus dem etwa einem Kilometer entfernten Fachendorf mit dem Gerätewagen Logistik 2 (GW-L2) eine doppelte Schlauchleitung von jeweils 900 Metern bis zum Übungsobjekt verlegt und das in nur 15 - 20 Minuten. Somit konnten 1500 Lieter Löschwasser pro Minute mit 7,5 bar Druck bis zum angenommenen Brandherd befördert werden. „Gerade bei Großbränden wie zuletzt in Ischl, Gde. Seeon-Seebruck oder Mitterpirach, Gde Obing müssen oft lange Schlauchstrecken verlegt werden um das nötige Löschwasser an die Einsatzstelle zu transportieren.“ so Kommandant Christian Zierer-Widauer. Besonders auf dem Höhenrücken der Gemeinde Schnaitsee rund um den Fernsehturm sei die Feuerwehr auf diese Art der Löschwasserzuführung angewiesen. Das Hydrantennetz dort befindet sich nahezu auf dem gleichen Höhenniveau wie die Hochbehälter. In diesen werden das Leitungswasser, welches auch als Löschwasser verwentet wird, vorgehalten.

Aufgrund des geringen Höhenunterschiedes ist der Druck und somit auch der Durchfluss der Hydranten für beispielsweise einen Großbrand an einem landwirtschaftlichen Anwesens nicht ausreichend und die Feuerwehr muss auf offene Gewässer wie Teiche und Hydranten in weiterer Entfernung zurückgreifen. Genau dafür wurde 2016 das Sonderfahrzeug GW-L2 durch die Gemeinde Schnaitsee mit Förderung durch den Freistaat Bayern und dem Landkreis Traunstein beschafft. Der Bürgermeister der Gemeinde Schnaitsee Thomas Schmidinger: „Ich freue mich dass wir mit der Beschaffung dieses Fahrzeuges unserer Feuerwehr ein Arbeitsmittel zur Verfügung stellen konnten um auch große und komplexe Einsatzlagen bestmöglich in den Griff zu bekommen. Es ist auch schön zu sehen wie die Feuerwehrkräfte mit dem Fahrzeug üben, damit bei einem Einsatz jeder Handgriff sitzt“. Um die Bereitschaft und Leistung der ehrenamtlichen zu würdigen, wurde kurzerhand von der Gemeinde die anschließende Brotzeit spendiert. „Ich bedanke mich bei der Gemeinde Schnaitsee für die stets gute Zusammenarbeit und Wertschätzung, der Familie Utz und der Schreinerei Thomas Poschner für die Bereitstellung der Übungsobjekte sowie der Freiwilligen Feuerwehr Waldhausen welche die über 100 Schläche wieder reinigt und überprüft“, so Zierer-Widauer abschließend.

Pressemitteilung Freiwilligen Feuerwehr Schnaitsee

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