Schüler sagen "Schluss - aus - habe fertig!"

Obing - Bei der Abschlussfeier der Volksschule erhielten 62 Schüler der 9. und 10. Klassen ihre Abschlusszeugnisse. Der Jahrgang überzeugte dabei nicht nur mit guten Noten.

Theresia Schroll, Elisabeth Scheitzeneder und Christian Hölzl waren die besten M-Schüler. Christian Schönhuber, Stefan Lukas und Ludwig Englbrechtinger legten den besten Quali ab (siehe Portraits).

Feierlich, gefühlsbetont, humorvoll und musikalisch gekonnt umrahmt, so feierte die viel zitierte Schulfamilie ihre Abschlussschüler. Freudestrahlend nahmen 24 Absolventen der M-Klasse und 38 Schüler der Regelklassen ihre Zeugnisse entgegen, nur zwei Prüfungskandidaten hatten die Hürde nicht übersprungen.

Der stellvertretende Schulleiter Thomas Schmitz bescheinigte den Absolventen neben den guten Prüfungsergebnissen vor allem soziale Kompetenz, "die uns menschlich und aufmerksam miteinander umgehen lässt". Für die VS Obing sei das Ziel jeglicher Erziehung das selbstständige, kompetente "Handeln mit Herz, Hand und Verstand".

Die Elternbeiratsvorsitzende Sandra Oberhauser brachte es aus Sicht der Eltern auf den Punkt. Aus der Obinger Schule nähmen die Schüler nicht nur viel Wissen, sondern auch viele schöne Erlebnisse mit ins Leben. Wenn das Motto: "Mit Herz, Hand und Verstand" weiterhin ihr Leben bestimme, könne den Jugendlichen auch auf ihrem weiteren Werdegang nicht viel passieren.

Bürgermeister Hans Thurner beglückwünschte die Absolventen zu ihren guten Leitungen und warnte zugleich davor, sich auf nicht darauf auszuruhen. Durch intensive und vorbildliche Arbeit, die weit über die Pflichterfüllung hinausgehe, habe die VS Obing die Schüler auf ihren Weg bestens vorbereitet und werde somit ihrem Ruf als "Vorzeigeschule" wieder einmal gerecht.

Dementsprechend gut sieht es auch mit der Lehrstellenbilanz der Obinger Schüler aus, die nahezu alle einen Lehrplatz haben oder eine weiterführende Schule besuchen. Einige der Quali-Schüler bleiben auch an der VS Obing, um dort im nächsten Jahr die mittlere Reife abzulegen.

Freudig und wehmütig zugleich blickten die Absolventen auf ihre vergangene Schulzeit, deren Abschluss man nun entspannt genießen könne. Ohne Blamage und zur allgemeinen Zufriedenheit seien alle zum Ziel "gepowered" worden. Nun seien die Schüler heilfroh, dass die Schinderei ein Ende habe. Die Eltern zeigten sich mit stolzgeschwellter Brust und die Lehrer seien glücklich, wieder eine "pubertierende Meute" überstanden zu haben, mutmaßten die Klassensprecher der Abschlussklassen. Wobei sich die Lehrer schon mit Kaffee und Nervenguadln gedopt oder mit "Wegschnipsen" auf die Malediven oder Hawaii über die Zeit gerettet hätten. Gemeinsam habe man von Anfang an zusammengestanden und durchgehalten. Dabei habe man auch viel Lustiges erlebt und eine Schule erfahren, die nicht nur auf Leistung, Benotung und Wertung abziele.

Bei den Schulbesten gab es dann schließlich eine klare Geschlechtertrennung. Während beim qualifizierenden Hauptschulabschluss drei Buben die besten Ergebnisse erzielten, hatten in der M- Klasse drei Mädchen die Nase vorn. Mit einem Notendurchschnitt von 1,4 war Theresa Schroll aus Seeon die Beste gefolgt von Christina Hölzl und Elisabeth Scheitzeneder, die beide 1,7 erreichten und aus Schnaitsee kommen. Beim Quali trumpften die Pittenharter so richtig auf. Christian Schönhuber und Stefan Lukas schafften einen Schnitt von 1,77. Ludwig Englbrechtinger erreichte 1,83.

ca/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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