Für Schulkinder aus Emertsham

Ampelanlage für 100.000 Euro: "Das muss es uns wert sein"

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Tacherting - Zwei Bushaltestellen an gegenüberliegenden Straßenseiten - und es ist viel Verkehr: Immer wieder forderten Eltern mehr Sicherheit in Emertsham, jetzt reagiert die Gemeinde.

Rund um die Bushaltestellen in Emertsham wird die Gemeinde eine Ampelanlage bauen, das beschloss am vergangenen Donnerstag der Tachertinger Gemeinderat. "Die Ampel ist relativ teuer, aber die Sicherheit der Kinder hat Vorrang, das muss es uns wert sein", so Bürgermeister Johann Hellmeier gegenüber chiemgau24.de.

91.000 Euro wird die Ampelanlage kosten, mit dem dazugehörigen Wartungsvertrag, der über zehn Jahre läuft, kommt auf die Gemeinde ein Betrag von insgesamt rund 100.000 Euro zu. "Im Gemeinderat war es einhellige Meinung, dass dieser Betrag auch gerechtfertigt ist", so Hellmeier. Immer wieder hätten auch Eltern gefordert, in Emertsham für mehr Sicherheit für die Schulkinder zu sorgen. Schülerlotsen habe man nicht genügend finden können.

Ampeln schalten auf rot, wenn Busse parat stehen

Bürgermeister Johann Hellmeier.

Die beiden Bushaltestellen liegen sich gegenüber, viele Schüler müssen die Busse - und dementsprechend die Straßenseite - wechseln, um in die Schulen nach Peterskirchen, Kienberg oder Trostberg zu kommen. Insgesamt sollen nun drei Ampeln gebaut werden: zwei an der Staatsstraße, eine an der Kreisstraße. Induktionsschleifen unter der Straße lösen die Ampeln für die anderen Autofahrer aus, wenn beide Busse in den Haltebuchten stehen. Dann können die Schüler die Straße gefahrlos überqueren.

Zum genauen Baubeginn konnte Hellmeier noch keine Angaben machen, jedoch solle damit nicht auf den Beginn der Sommerferien gewartet werden. 

xe

Rubriklistenbild: © Fotomontage dpa/Haigermoser/dpa

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