Pressemitteilung SPD-Ortsverein Tacherting

Haigermoser: „Monatstreffen finden seit 10 Jahren regelmäßig statt“

Teilnehmer am Monatstreffen des SPD-Ortsvereins per Videokonferenz
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Teilnehmer am Monatstreffen des SPD-Ortsvereins per Videokonferenz

Tacherting - Aufgrund der aktuellen Versammlungsbestimmungen veran-staltete der SPD-Ortsverein sein Monatstreffen auch diesmal wieder per Videokonferenz.

Der Ortsvereinsvorsitzende Helmut Haigermoser berichtete eingangs, dass die Monatstreffen nun schon seit 10 Jahren regelmäßig abgehalten werden. Das erste Treffen dieser Art fand am 1. März 2011 statt. Das bedeutet, dass in diesem Zeitraum über 100 Veranstaltungen zusätzlich zu Mitgliederversammlungen und Themenveranstaltungen abgehalten wurden.

Leider, so Haigermoser, könne auch die schon fast traditionelle Versammlung „Politik zum Jahresanfang“ nicht abgehalten werden, daher wolle er das Monatstreffen für einen Rückblick und für Zukunftsplanungen nutzen. Als positivste Errungenschaft im vergangenen Jahr nannte der Vorsitzende, die Renovierung und die Eröffnung des Gasthauses Reitmeier. Es wäre nämlich einzig und alleine dem SPD-Ortsverein zu verdanken, dass dies so möglich wurde. Nachdem es der damalige Bürgermeister nicht wollte, dass Haigermoser in seiner Funktion als Gemeinderat oder 2. Bürgermeister dies in Angriff nimmt, wurde notgedrungen daraus eine Aktion des Ortsvereins. Auch, dass mit Helmut und Cornelia Fuchs Pächter zugesagt haben, die es nicht scheuten unter den eingeschränkten Bedingungen diesem Wagnis überhaupt zuzusagen. Haigermoser erinnerte daran, dass er als Fraktionssprecher im Gemeinderat, bei seiner Stellungnahme zum Jahresende, dafür auch ausdrücklich dem Pächterehepaar dankte, was die Presseberichterstatterin, unter anderem, als nicht erwähnenswert empfand.

Das Ehepaar Fuchs hatte angeboten, die Gaststätte zu betreiben, nicht weil das Gasthaus Reitmeier eine Goldgrube ist oder eine werden könnte, sondern sie haben aus solidarischen Gründen zugesagt, weil der breite Bürgerwunsch für eine Wiedereröffnung sonst nie möglich gewesen wäre. In der gleichen Weise wolle man als SPD-Ortsverein nun dafür eintreten, dass auch der Reitmeiersaal wieder nutzbar gemacht wird, denn auch wenn längerfristig doch noch gemeinsam mit der Kirche ein Bürgersaal gebaut würde, ein Versammlungs- und Veranstaltungsraum, ist auch für die Vereine ab sofort notwendig. Bei bisherigen mündlichen Nachfragen dazu, gab es leider keinerlei nutzbare Aussagen oder Hilfestellungen. Zukünftig werde man dies mit konkreten Anträgen im Gemeinderat beantragen und nachverfolgen. Hier kam Haigermoser noch zur Gemeinderatswahl im vergangenen März zu sprechen, nur wenn man die Wahlergebnisse der SPD bei Nachbarskommunen ansieht, könne man in Tacherting mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden sein. Überhaupt nicht verstehen könne man das Ergebnis als Verantwortlicher eines engagierten politischen Ortsvereins, so Haigermoser, dass eine andere politische Gruppierung von den Bürgern die absolute Mehrheit erhält, die zuvor einen Bürgersaal verhindert hatte und inhaltlich während der letzten Wahlperiode nur durch Ablehnungen aufgefallen ist.

Beim Thema Aktuelles, ging der Vorsitzende auf die aktuell anstehende Beitragsanpassung ein, die Corona bedingt seit dem 1. Juli ausgesetzt war. Nachdem es in der SPD nur einen Mindestbeitrag gibt und jedes Mitglied den eigenen Beitrag seinem Einkommen entsprechend anpassen kann, sollte es bei der geringfügigen Erhöhung kein Grund sein, aus finanziellen Gründen die Partei zu verlassen. Vorstandsmitglied Manfred Wildmann erinnerte, dass es für Vereine ein Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Coronakrise gibt. So könnten Mitgliederversammlungen auch ohne Satzungsregelung im Wege elektronischer Kommunikation abgehalten werden und auch eine Stimmabgabe dazu könne schriftlich durchgeführt werden. Sind terminlich notwendige Vorstandswahlen nicht durchzuführen, blieben die Gewählten bis zur nächsten, wieder möglichen Bestellung eines Nachfolgers, immer im Amt. Recht ausführlich wurde von den Teilnehmern ein Fragebogen der Kreis-SPD zur Wohnraumsituation in der Gemeinde diskutiert, der an die Gemeindeverwaltung weitergegeben werden soll. Man einigte sich, dass der umfangreiche Fragenkatalog von der eigenen Gemeinderatsfraktion noch durchgearbeitet und dann im Vorstand über eine weitere Vorgehensweise entschieden wird. Abschließend wurde allgemein die Hoffnung geäußert, dass baldmöglichst wieder Präsenzversammlungen möglich sind, dann würde auch schnellstmöglich die wegen dem Corona-Lockdown ausgefallene Informationsveranstaltung mit Hans Schild, dem Kreistagsfraktionssprecher, nachgeholt.

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