Bürgermeister: "Wir appellieren schon seit Jahren"

"Grausig und billig": Was tun gegen wildes Plakatieren?

Ein Archivbild aus der Trostberger Hauptstraße.
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Trostberg - Als "grausig und billig" bezeichnete es Stadtrat Kirchgeorg, wenn in der Altstadt wild alte Plakate herumhängen - doch oft sind der Stadt die Hände gebunden.

Plakate für Veranstaltungen, teils schon einige Monate alt, und trotzdem "zieren" sich noch die Straßen in der Altstadt: dem Stadtrat Peter Kirchgeorg ein Dorn im Auge. "Das ist grausig und sieht billig aus, wenn überall diese Lappen herumhängen", so Kirchgeorg in der jüngsten Stadtratssitzung. Doch in vielen Fällen kann die Stadt nichts dagegen ausrichten.

"Ich finde es ja auch nicht toll, wenn noch viele alte Plakate herumhängen, aber wenn die in Schaufenstern oder Privatgeschäften angebracht sind, können wir nichts dagegen tun - nur immer wieder an die Eigentümer appellieren und das machen wir schon seit Jahren", so Bürgermeister Karl Schleid. 

Anders verhält es sich bei offiziell genehmigten Plakatständern. Die werden nach der Genehmigung mit einem gelben Punkt versehen - fehlt der, werden die Plakate vom Bauhof wieder eingesammelt. Peter Kirchgeorg brachte dagegen positive Beispiele aus Prien oder Wasserburg. Dort gäbe es repräsentative große Aufsteller, die man für eine bestimmte Zeit nutzen dürfte - in Wasserburg seien es gar verglaste Anzeigewände, von Pfosten eingerahmt: "Wir sollten uns jedenfalls nicht so billig darstellen."

xe

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