An der Traunsteiner Straße in Trostberg

Nach langem Hickhack: Marode Häuser werden saniert

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Trostberg - Die Stadt forderte zehn Jahre lang, die maroden, alten Häuser an der Traunsteiner Straße 4 bis 10 abreißen zu dürfen. Aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes der Gebäude, wurde dies stets abgelehnt. Vor allem Stadtrat Obermayer sprach sich oftmals für den Abriss dieser "Bruchbuden" aus. Nun gibt es eine positive Wendung: 

Würde eine Sanierung und Nutzung der Häuser durchgeführt werden, sodass diese als Zentren der Beratung und Begegnung für Soziales dienen könnten, würde dieses Vorhaben mit staatlichen Förderungsmitteln unterstützt werden, wie heimatzeitung.de berichtet. Der Stadtrad habe in seiner Sitzung beschlossen, diesem Angebot zu folgen. 

Bereits im Jahr 2017 habe man sich positiv zu einer Sanierung geäußert: Nach dem Zusammenschluss der Häuser, sollten darin Wohnungen entstehen. Doch nun würden keine Wohnungen in den Gebäuden entstehen. Der Kostenaufwand für deren Bau läge bei 3,1 Millionen Euro. Der denkmalpflegerische Aufwand bei 1,1 Millionen Euro. Diese Maßnahme würde zudem gänzlich aus den Entschädigungsfonds des Freistaats bezuschusst werden können, wie das Landesamt der Stadt signalisierte. 

"Ich habe zehn Jahre lang immer wieder gesagt, ich kämpfe dafür, dass wir die Häuser wegreißen dürfen. Aber früher gab es auch keine Zusage für 1,1 Millionen Euro Fördergelder.", gab Bürgermeister Schleid gegenüber heimatzeitung.de an.

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