Pressemitteilung Trostberger Tafel

Adventlicher Abend für Nutzer der Trostberger Tafel

+
Mit "Lasst uns froh und munter sein", wurde er Nikolaus und seine Begleitung, ein Engerl und der Krampus, begrüßt.

Trostberg - Einen stimmungsvollen Adventsabend bei gutem Essen, Musik, Geschichten und gemütlichem Beisammensein konnten die Nutzer der Trostberger Tafel im Postsaal genießen.

Der Einladung der Tafel unter Trägerschaft der Malteser und des Ehepaars Birgit und Marko Stauderer folgten rund 80 Tafelnutzer, darunter viele Kinder. Im adventlich und festlich geschmückten Saal begrüßte Max Rauecker, Kreisbeauftragter der Malteser, die Gäste: "Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen", besagt ein altes Sprichwort. Es sei eine alte Erfahrung, dass miteinander Essen Familien und Gemeinschaften zusammenhält und die Kommunikation fördert. Es sei zutiefst menschlich und christlich mit anderen und in Gemeinschaft zu Essen. In der Begegnung sei Gott, der Herr erfahrbar, zeigte sich Rauecker überzeugt. Deshalb sollten wir offen auf Andere zugehen, zuhören, Rat geben und einholen, einander helfen und durch die Begegnung Hoffnung schöpfen. "Mach's wie Gott und werde Mensch" forderte Rauecker auf und zitierte Franz Kamphaus, den ehemaligen Bischof des Bistums Limburg. Er erklärte damit - kurz und prägnant - den Sinn von Weihnachten.


Bürgermeister Karl Schleid sagte, es sei eine tolle Sache, dass die Tafel die bayerische Adventsfeier für seine Nutzer veranstaltet. Es zeige, wie sehr sich die Tafel mit seinen Nutzern verbunden fühlt. Er freute sich auch darüber, wie gut die Zusammenarbeit mit der Stadt Trostberg und dem Bürgerbüro ist. Das gute Miteinander werde auch darin deutlich, dass der Förderkreis der Wirtschaft immer wieder Gerätschaften und finanzielle Mittel für den Tafelbetrieb gebe, jüngst eine großzügige Zuwendung für eine Kühlzelle. Der Rathauschef würdigte die Discounter und Läden, die Lebensmittel an die Tafel und damit für Bedürftige geben. "Ohne Lebensmittelspenden gäbe es keine Tafel", betonte Schleid und lobte die Familie Stauderer, die zu der Feier das Buffet für die Tafelnutzer gespendet hatte. Die Stadt Trostberg habe den Postsaal gerne kostenlos zur Verfügung gestellt.

Diakon Gregor Herth und Pfarrer Josef Höglauer von der katholischen bzw. evangelischen Kirchengemeinde bezeichneten es als "großartig", was die Trostberger Tafel leistet. Die beiden Seelsorger segneten die Speisen. "Aus einer Party für Wenige werde ein Fest für Alle" - das sei die Zusammenfassung der Evangelien des Advents und passe zum "Wohlfühlabend" für die Tafelnutzer. Auch Pfarrer Florian Schomers war zur Feier gekommen und freute sich über die Initiative der Tafelleitung. Ulrike Bergmann-Fritz, Leiterin der Tafel, dankte den rund 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für deren Mitarbeit und die unzähligen Stunden, die sie für die Tafel leisten. Und sie bat Spender und Sponsoren, aber auch die Helferschaft, in ihrer Unterstützung und in ihrem Engagement nicht nachzulassen.


Die musikalische Unterhaltung des Abends lag in den Händen von Markus Heigermoser, 1. Vorsitzender des Trachtenvereins Alzviertler Trostberg, der mit der Diatonischen Ziach aufspielte. Franz Mussner von Trachtenverein las adventliche Geschichten, während die Gäste mit einem reichhaltigen Buffet verwöhnt wurden. Ehrenamtliche Helferinnen der Trostberger Tafel umsorgten die Gäste, standen an der Essensausgabe bereit und waren als Servicekräfte tätig. Von den Kindern mit Spannung erwartet wurde der Nikolaus. Mit "Lasst uns froh und munter sein", wurde er Nikolaus und seine Begleitung, ein Engerl und der Krampus, begrüßt.

Nikolaus machte deutlich, dass er nicht mit dem Weihnachtsmann verwechselt werden möchte, und erzählte vom Leben des Bischofs aus Myra, der sein Vermögen an Notleidende verteilte. Dicht umringt war der Nikolaus (Wolfgang Maier) von den Kleinsten, besonders als es darum ging, wer seinen Bischofsstab halten darf und die Geschenke an die Kinder zu verteilen.

"Vielen Dank für die Einladung, es war ein sehr schöner Abend" - dieser Satz war am Ende des Abends und bei der Verabschiedung häufig zu hören. Die Trostberger Tafel und die Malteser freuten sich, den Tafelnutzern ein paar Stunden adventliche Wohligkeit geschenkt zu haben.

Pressemitteilung Trostberger Tafel

Kommentare