Nachdem Ärztehaus im Zentrum scheiterte

Ärztezentrum im früheren Möbelhaus? Es wird konkreter

+
Ein heißer Kandidat für ein mögliches Ärztezentrum: Das ehemalige Möbelhaus "mobile". Kommende Woche könnte in der Stadtratssitzung der Weg für ein Ärztehaus in Möglich freigemacht werden.
  • schließen

Trostberg - Tut sich nun was? Nachdem ein Ärztehaus im Schloss Schedling scheiterte, scheint es jetzt  neue, konkrete Pläne dafür zu geben - im ehemaligen "Mobile" in Mögling.

Wo könnte in Trostberg ein Ärztehaus entstehen? Ein ganz heißer Kandidat ist nun das ehemalige Möbelhaus "Mobile" im Gewerbegebiet Mögling. Das Thema wird in der nächsten Stadtratssitzung am Mittwoch, den 31. Januar behandelt.

Konkret soll in der Stadtratssitzung ein Antrag gestellt werden, den Bebauungsplan für Mögling so zu ändern, dass sich dort ein Ärztehaus ansiedeln könnte. Beispiel "Mobile": Die Immobilie könnte nicht ohne weiteres für Arztpraxen genutzt werden, da sie als "Sondergebiet Möbelhaus" ausgewiesen ist. Mit dem entsprechenden Antrag im Stadtrat könnte der Weg dahingehend aber frei gemacht werden. 

"Arztpraxen bringen Laufkundschaft, und die brauchen wir in der Innenstadt"

Bisher zeigte sich Bürgermeister Karl Schleid zu der Idee noch eher skeptisch: "Arztpraxen bringen Laufkundschaft, und die brauchen wir in der Innenstadt", so Schleid am Wochenende gegenüber dem Trostberger Tagblatt. Auch im Stadtentwicklungskonzept ISEK habe man sich klar zum Ziel bekannt, die Innenstadt weiter zu beleben

Man darf gespannt sein, welche neuen Entwicklungen es nun beim Thema Ärztehaus geben wird. Sechs bis sieben Arztpraxen zeigten bereits im Frühjahr 2017 ernsthaftes Interesse im Schloss Schedling ein größeres Ärztehaus zu etablieren. Doch der Eigentümer des Turms von Schloss Schedling, nutzte seine vertraglich zugesicherte Vorkaufoption, und will das Schloss gänzlich touristisch nutzen

xe

Zurück zur Übersicht: Trostberg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser