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Entlang der Kreisstraßen TS51 und TS26

Zu gefährlich? Anwohner fordern Fuß- und Radweg von Trostberg nach Engertsham

Fuß- und Radweg nach Trostberg
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Engertshamer Anwohner fordern einen Fuß- und Radweg nach Trostberg zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Sind die stark befahrenen Kreisstraßen nach Engertsham zu gefährlich für Fußgänger und Radfahrer? Anwohner aus Engertsham fordern den Bau eines Radwegs. Doch die Entscheidung dazu liegt nicht allein in den Händen der Stadt.

Trostberg - Neben den erhöhten Friedhofsgebühren lag den Trostbergern auf der Bürgerversammlung noch ein weiteres Thema auf der Zunge: Mehrere Familien aus dem Bereich Engertsham reichten einen gemeinsamen Antrag ein, in dem sie eine Radweganbindung des Ortsteiles nach Heiligkreuz (Einmündung Heubergweg) und in Richtung Zaglberg fordern. Der Grund: Die Sicherheit für Kinder und Radfahrer. Die Anbindung von Engertsham über die stark frequentierten Kreisstraßen sei „problematisch“.

Für den Bau von Radwegen entlang klassifizierter Straßen sei der jeweilige Straßenbaulastträger zuständig, im vorliegenden Fall somit der Landkreis Traunstein. Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Karl Schleid diesen Sitzungspunkt im Stadtrat am 29. September.

Mehrjährige Planungsdauer für Ausbau Fuß- und Radweg nach Engertsham?

„Für die hier geforderte Anbindung des Ortsteiles Engertsham an vorhandene Radwegverbindungen müsse sich die gewünschte Radweganbindung auf eine Länge von circa 2,9 Kilometer erstrecken - die Stadt müsste daher rund 1,5 Hektar Grund erwerben für den Ausbau“, erläuterte Schleid.

Die reinen Herstellungskosten für einen straßenbegleitenden Radweg wären nach derzeitigem Stand mit circa 400.000 Euro je Kilometer angesetzt, was einer Gesamtsumme von rund 1,16 Millionen Euro entspräche.

Bis Zaglberg soll der Fuß- und Radweg nach Trostberg reichen.

„Tatsächlich bestehen bei der hier notwendigen Trasse jedoch erhebliche zusätzliche Erschwernisse durch notwendige Rodungen im bewaldeten Abschnitt Herrnholz, was wiederum Ausgleichsmaßnahmen nach sich zieht. Angesichts des Aufwands sowohl in planerischer wie auch in finanzieller Hinsicht ist auch bei positiver Beurteilung durch die Bauverwaltung des Landkreises in jedem Fall von einer mehrjährigen Planungsdauer auszugehen“, fuhr der Bürgermeister fort.

Der Stadtrat stimmte einstimmig dafür, das Projekt angehen zu wollen. „Die wesentlichen Grundlagen für eine solche Planung ist immer die Grundstücksverfügbarkeit. Für erste Gespräche wurde bereits bei Eigentümern angeklopft“, unterstrich Schleid abschließend.

mb

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