Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vor den Baumfällarbeiten

Auf der Suche nach Fledermäusen in Trostberg

Auf der Suche nach Fledermäusen in Trostberg
+
Auf der Suche nach Fledermäusen in Trostberg

Im Auftrag des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes überprüfen zwei Baumkletterer in der Pechlerau zahlreiche Baumhöhlen.

Mitteilung im Wortlaut

Trostberg – Auf die Suche nach Fledermäusen machen sich zwei Baumkletterer im Trostberger Ortsteil Pechlerau. Sie steigen auf rund 20 ausgewählte Bäume und prüfen, ob die Höhlen bewohnt sind oder nicht. Hintergrund ist, dass die Bäume im Zuge der Arbeiten zum Hochwasserschutz gefällt werden müssen, teilt das Wasserwirtschaftsamt Traunstein mit. Die Baumkletterer sind an zwei Tagen unterwegs: am Donnerstag, 13. Oktober, und am Freitag, 14. Oktober. Sollte es stark regnen, wird der Termin verschoben.

Im Stoffsäckchen sicher geborgen

An jedem der Bäume untersuchen die Baumkletterer, ob in den Höhlen Fledermäuse hausen. Wenn nicht, verschließen sie die Höhle. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Tiere bis zur Fällung nicht mehr zurückkehren können. Ist eine Höhle bewohnt, befestigen die Baumkletterer an ihrem Ausgang ein Stück Stoff oder eine sehr dünne Gummimatte. Die Fledermäuse können dann zwar noch hinausklettern, aber nicht mehr einfliegen.

Lassen sich weder Stoff noch Gummimatte anbringen, holen die Baumkletterer, gemeinsam mit geschulten Vertretern der Umweltbaubegleitung, die Tiere vorsichtig aus ihren Verstecken. Solange es hell ist, bleiben die Fledermäuse in leichten Stoffsäckchen in einem Schuhkarton geborgen. Sobald es dunkel wird, werden sie am Fundort freigelassen. Die Bäume wiederum werden zwar umgesägt, später aber wieder als Biotopbäume verwendet.

Vorbereitungen für das Hochwasserschutz-Projekt

Das Versorgen der Tiere und das Fällen der Bäume sind vorbereitende Maßnahmen zum Hochwasserschutz-Projekt in den Ortsteilen Pechlerau und Saliterau. Tragende Säulen des Konzepts sind je eine Schutzwand links und rechts der Alz sowie der Einbau von Buhnen im Fluss und das Absenken von Flächen im Vorland. Vorhabensträger ist das Wasserwirtschaftsamt Traunstein im Auftrag des Freistaats Bayern.

Pressemitteilung vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Kommentare