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Trostberg schafft bezahlbaren Wohnraum

Neue Wohnungen in der Pechleraustraße: So niedrig setzt die Stadt die Mieten an

Bezahlbarer Wohnraum in der Pechleraustraße Trostberg
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In der Trostberger Pechleraustraße 1a schaffte die Stadt Platz für einen Neubau.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Zwölf Wohnungen umfasst der Neubau in der Pechleraustraße 1a, der Ende September offiziell eingeweiht wurde - für 3,1 Millionen Euro Gesamtkosten.

Der Neubau soll gezielt einkommensschwachen, älteren oder bedürftigen Personen eine Möglichkeit bieten, sich eine Wohnung leisten zu können. Denn Wohnen sei schließlich ein Grundbedürfnis, untermalte Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid am frühen Mittwochabend des 28. Septembers vor Beteiligten des Bauprojekts sowie Stadträten bei der Einweihung und Besichtigung des Neubaus.

Zehn von zwölf Wohnungen bereits bezogen

Aufgrund steigender Mieten können sich viele eine Wohnung nicht mehr leisten - dem wollen wir mit diesem Objekt gezielt entgegenwirken“, fuhr Schleid mit einem Blick auf den Neubau fort. Um das Projekt auf dem stadteigenen Grundstück zu verwirklichen, musste zunächst ein altes Haus, das Obdachlosen bisher Schutz bat, abgerissen werden.

Ein Jahr später, pünktlich zum kalkulierten Termin Anfang Oktober sind alle neuen Wohnungen bis auf zwei bereits bezogen, es wird schon eifrig gewerkelt, die Zimmer eingerichtet und sich mit den neuen Nachbarn bekannt gemacht.

Bürgermeister Karl Schleid bei der Einweihung des Neubaus in der Pechleraustraße.

6,50 Euro pro Quadratmeter beträgt die Kaltmiete. „Richtig gut“, zeigt sich der Bürgermeister zufrieden. Und auch Roland Richter vom Freilassinger Ingenieur- und Architekturbüro findet in Hinblick auf Volksentscheide ob Wohnungsenteignungen lobende Worte für die Stadt: Es sei in diesen Zeiten „keine Selbstverständlichkeit“, wie sich Trostberg für bezahlbaren Wohnraum einsetze und hier Möglichkeiten für Menschen schaffe, die salopp gesagt „nicht einen so großen Geldbeutel besitzen“.

Der Neubau in der Trostberger Pechleraustraße: Blick vom ersten Stock.

3,1 Millionen Euro umfasst das Kostenvolumen des Projekts, im Juli 2020 erfolgte der Spatenstich. Sowohl Bauzeit als auch Kostenkalkulation lagen im Rahmen.

Der Bürgermeister dazu: „Wir hatten lediglich fünf Prozent Mehrausgaben, was allerdings auf aktuelle bekannte Schwierigkeiten im Baugewerbe zurückzuführen ist, mit der die Branche derzeit zu kämpfen hat.“ In Kombination mit Solar-Thermie auf dem Dach wird mit Gas geheizt. Der Bau entspricht den modernen Standards.

Blick auf den Spielplatz ins Grüne: Balkon im Neubau in der Pechleraustraße 1a.

mb

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