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Schweißtreibende Löscharbeiten unter Atemschutz

Strohballenpresse wird in Trostberg ein Raub der Flammen – Rund 200.000 Euro Schaden

Die Feuerwehren Oberfeldkirchen, Trostberg, Emertsham und Tacherting rückten mit 58 Kräften und neun Fahrzeugen aus.
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Die Feuerwehren Oberfeldkirchen, Trostberg, Emertsham und Tacherting rückten mit 58 Kräften und neun Fahrzeugen aus.

Nahe der Ortschaft Schönharting bei Oberfeldkirchen kam es am Montagnachmittag (25. Juli) gegen 14.15 Uhr zu einem Brand einer Erntemaschine.

Die Meldung im Wortlaut:

Trostberg – Ein Landwirt war mit der Presse auf einem Feld im Einsatz, als das Erntegerät plötzlich zu brennen begann. Trotz des schnellen Einsatzes mehrerer Feuerwehren wurde die Ballenpresse durch das Feuer vollständig zerstört. Außerdem verbrannten etwa 2000 Quadratmeter des Feldes und mehrere Strohballen. Durch die beherzte Hilfe mehrerer Landwirte und die reibungslose Zusammenarbeit mit den alarmierten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Nachdem die Meldung über einen telefonischen Notruf bei der Integrierten Leitstelle Traunstein eingegangen war, alarmierte diese gemäß dem Einsatzstichwort „B 3 – Brand landwirtschaftliche Maschine“ die Feuerwehren Oberfeldkirchen, Trostberg, Emertsham und Tacherting. Diese rückten mit 58 Kräften und neun Fahrzeugen aus und begannen sofort nach Eintreffen mit den ersten Löschmaßnahmen über die Fahrzeugtanks der Einsatzfahrzeuge. Das Erntegerät stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand und das Feld hatte ebenfalls bereits zu brennen begonnen.

Parallel zur Wasserentnahme aus den Fahrzeugtanks wurde ein nahegelegener Unterflurhydrant angezapft und der Wassertransport mit einem Tanklöschfahrzeug eingerichtet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Die Löschmaßnahmen der Feuerwehren wurden durch die Landwirte unterstützt. Mit einem Pflug wurde eine „Brandschneise“ erzeugt. Damit wurde das Bodenfeuer aufgehalten und konnte abgelöscht werden.

Nach rund 20 Minuten war das Feuer und die Ausbreitung unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch sehr aufwendig und schwierig, da die Strohreste durch mühevolle Handarbeit aus der Maschine ausgeräumt und abgelöscht werden mussten. Mehrere Strohballen waren ebenfalls vom Feuer betroffen. Hier kam ein Traktor samt Frontlader zum Einsatz, der die gepressten Ballen zerteilte, damit sie die Feuerwehrkräfte ablöschen konnten.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte den Bereich mit einer Wärmebildkamera und benetzte den betroffenen Bereich mit Wasser. Gegen 16.45 Uhr waren alle Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und der Einsatzleiter Gerhard Nickel konnte der Leitstelle „Einsatzende“ melden. Seitens der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandmeister Alexander Heide und Josef Egginger vor Ort, um die Einsatzleitung zu unterstützen. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes brauchte nicht zu eingreifen, verletzt wurde niemand.

Nach einer ersten Schätzung von Polizei und Feuerwehr ist von einem Totalschaden der Erntemaschine in Höhe von rund 200.000 Euro auszugehen. Die genaue Ursache steht derzeit noch nicht fest, es wird jedoch von einem technischen Defekt ausgegangen. „Das hätte sich durchaus noch deutlich größer entwickeln können“, so das Fazit des Oberfeldkirchner Kommandanten Gerhard Nickel der noch ergänzt, „nur durch das beherzte Handeln der Landwirte und das schnelle Einleiten der Löschmaßnahmen konnte der Flächenbrand räumlich eng begrenzt und letztlich gestoppt werden“.

Pressebericht Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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