Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Viele neue Gesichter im Landkreis Traunstein

„Das Einsatzjahr war geprägt von großen Bränden“ – Der Kreisfeuerwehrverband zieht Bilanz

Archiv Brand Mitterpirach.jpg
+
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert.

Gleich mehrmals wurden die Feuerwehren des nördlichen Landkreises Traunstein zu Großbränden gerufen. Darüber hinaus mussten sie mehrmals während der langen Trockenperiode im Sommer ausrücken. Bei fünf Feuerwehren standen turnusgemäß Neuwahlen der Kommandanten an.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Trostberg/ Heiligkreuz – Das diesjährige Dienstgespräch nutzte Kreisbrandinspektor Josef Egginger, um über zahlreiche Neuerungen zu sprechen und das laufende Jahr Revue passieren zu lassen. Mehrere Fach-Kreisbrandmeister und der Kreisbrandrat informierten ebenfalls aus ihren Bereichen. Die Veranstaltung im Feuerwehrhaus Heiligkreuz wurde auch als Videokonferenz übertragen.

Den Auftakt der diesjährigen Kommandanten Dienstgespräche machten in diesem Jahr die Vertreter aus dem nördlichen Landkreis Traunstein. Dazu hatte Kreisbrandinspektor Josef Egginger und die beiden Kreisbrandmeister Alexander Heide und Martin Hochreiter eingeladen. Die Vertreter der Feuerwehren Lindach, Heiligkreuz, Trostberg, Oberfeldkirchen, Tacherting, Engelsberg, Maisenberg, der Betriebsfeuerwehr Linde, der Werkfeuerwehr Chemiepark Trostberg und Peterskirchen (Traunstein Land 4/1) sowie Seebruck, Truchtlaching, Altenmarkt, Rabenden, Seeon, Pittenhart, Obing, Kienberg, Albertaich, Kirchstätt, Schnaitsee und Waldhausen (Traunstein Land 4/2) hatten dabei die Wahl zwischen einer Präsenzveranstaltung oder einer Videokonferenz.

Jahresrückblick der Kommandanten des Kreisfeuerwehrverbandes

Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Feuerwehrfrauen und -Männer des nördlichen Landkreises Traunstein. Mehrmals waren sie bei großen Bränden gefordert, wie Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Rückblick informierte.  © Archiv/ Hobmaier

„Das Einsatzjahr 2022 war geprägt von großen Bränden“, so das Fazit des Kreisbrandinspektors Josef Egginger. Als Beispiele nannte er die landwirtschaftlichen Brände in Ischl bei Seeon sowie in Mitterpirach am 8. Juli dieses Jahres. Während der Hitzewelle waren die Feuerwehren gleich mehrmals mit Vegetationsbränden gefordert. Am 25. Juli brannte beispielsweise eine Ballenpresse bei Schönharting bei der das Feuer auf das Feld übergriff. Den Einsatzauftakt hingegen machte ein Garagenbrand im Ortsbereich von Pittenhart, zudem zahlreiche Helfer bereits am 2. Januar ausrücken mussten. „Wir hatten zwar auch zahlreiche technische Hilfeleistungen durchzuführen, von Unwetter und Starkregen blieben wir in diesem Jahr glücklicherweise verschont“, informierte Egginger.

42 Feuerwehrleute und 28 Jugendliche legten Prüfung ab

Das Team der Feuerwehr-Führungsstelle Alz bestehend aus Mitgliedern der Feuerwehren Altenmarkt, Emertsham, Kienberg und Trostberg, sei mittlerweile gut eingespielt, „wenn sich dort noch jemand engagieren möchte, dann ist das jederzeit möglich und ich freue mich auf den Anruf“ schmunzelte der Kreisbrandinspektor. Gleiches gilt für den Schiedsrichterbereich. „Wir werden hier den einen oder anderen Posten nachbesetzen“, so sein Ausblick. Gleichzeitig gab er bekannt, dass die Bereichspressebetreuerin Simone Ober gerne ihr Amt niederlegen möchte. „Mir tut ihre Entscheidung sehr leid, nichtsdestotrotz sind wir auf der Suche um einen Nachfolger und Interessierte können sich jederzeit melden“.

„Bei den Leistungsabzeichen nahmen wir in diesem Jahr wieder Fahrt auf“, freute sich Josef Egginger in seinem Jahresbericht, „nur bei der technischen Hilfeleistung haben wir Luft nach oben“ so sein Fazit. Insgesamt legten 42 Feuerwehrmänner und -frauen sowie 28 Jugendliche eine Prüfung ab. Neue Fahrzeuge habe es bei den Feuerwehren heuer lediglich in Rabenden gegeben, die sich über ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 10 freuen.

Außerdem wurden im sogenannten Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 4“ zahlreiche Grundausbildungslehrgänge durchgeführt. Das MTA-Basismodul wurde zweimal in Rabenden angeboten. In Emertsham und Albertaich wurden zusätzliche Prüfungsabende abgehalten. Das Abschlussmodul wurde in Waldhausen und Truchtlaching erfolgreich durchgeführt und die Digitalfunkausbildung konnten die Nachwuchskräfte in Engelsberg, Kienberg und Oberfeldkirchen belegen. 

Einen Nachmittag bei Übungseinsätzen gefordert

Die Feuerwehren Tacherting, Emertsham und Peterskirchen waren in diesem Jahr Gastgeber für den Übungssamstag. Zahlreiche Helfer unterschiedlicher Hilfsorganisationen waren einen Nachmittag lang bei den unterschiedlichsten Übungseinsätzen gefordert. Im kommenden Jahr findet der Übungstag im Gemeindebereich Seeon/Seebruck/Truchtlaching statt. In Truchtlaching fand ebenso wie in Trostberg eine Übung zum Einsatz von Ölsperren statt. „Ziel ist es, dass wir die Stellen, an denen ein Einsatz sinnvoll ist, im kommenden Jahr in einem Einsatzplan festhalten, um bei Bedarf schnell handeln zu können“, so Josef Egginger.

Bei den Feuerwehren fanden im laufenden Jahr gleich fünf turnusmäßige Neuwahlen der Kommandanten statt. In Schnaitsee wurde Christian Zierer Widauer neuer Aktiven-Chef. Seine beiden Stellvertreter sind Josef Emmerer und Maximilian Scholl. In Peterskirchen kam ein 2. Stellvertreter hinzu. Neben Kommandant Josef Steckermeier und dem bisherigen Stellvertreter Christian Buchner übernimmt diese Aufgabe Florian Wimmer.

Truchtlaching hat mit Johannes Maier einen neuen stellvertretenden Kommandanten. Andreas Niederbuchner wurde als Kommandant im Amt bestätigt. Zwei neue Gesichter gibt es auch in Obing. Florian Hamm wurde zum Kommandanten gewählt und Andreas Vorderhuber zu seinem Stellvertreter. Drei neue Kommandanten gibt es in Pittenhart. Florian Niedermaier ist neuer Kommandant, seine beiden Stellvertreter sind Thomas Siglreithmaier und Andreas Neubauer.

Der neue Fach-Kreisbrandmeister stellt sich vor

In der Kreisbrandinspektion gibt es ebenfalls zwei neue Gesichter. Florian Ettmayr ist neuer Fach-Kreisbrandmeister für die Ausbildung. Er ist Nachfolger von Josef Linner, der altersbedingt ausgeschieden ist. Dr. Wolfgang Krämer ist neuer Kreisfeuerwehrarzt. Er hat das Amt von seinem Vorgänger Hubert Pilgram übernommen. Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner informierte über die Änderung der Untersuchung für Atemschutzgeräteträger und warb unter anderem für die Grippeimpfung

Florian Ettmayr nutze die Möglichkeit, sich bei den Kommandanten vorzustellen und informierte unter anderem über den Lehrgangskatalog des kommenden Jahres, der 46 unterschiedliche Lehrgangstypen mit mehr als 2000 Lehrgangsplätzen beinhalten wird. „Erste Hilfe, Absturzsicherung, eine Einsatzleiterausbildung für Tunnelanlagen sowie ein E-Mobilitätspraxistraining sind neben einigen weiteren Themen wie einem EDV-Grundlagenseminar, das wir zusammen mit der VHS Traunstein anbieten wollen, einige Neuerungen für 2023“.

#WirFahrenRot & „Keine Angst vor Sirenensignalen“

Kreisbrandrat Christof Grundner hatte ebenfalls einige Informationen im Gepäck. „Es freut mich besonders, dass nun auch alle Aktiven mit einer 50-jährigen Dienstzeit einen Erholungsaufenthalt im Gästehaus St. Florian oder einem anderen Feuerwehr-Erholungsheim bekommen“, so der Kreisbrandrat. Weiter informierte er, dass im Landkreis derzeit 4721 Frauen und Männer aktiven Dienst leisten und annähernd 15.000 Mitglieder einer Feuerwehr angehören. Mit 1044 Kinder und Jugendlichen sei man in Oberbayern der stärkste Kreisverband. Christof Grundner führte dies unter anderem auf die #WirFahrenRot-Tour des vergangenen Jahres zurück. „Dies hat uns beim Nachwuchs und bei den Erwachsenen einen richtigen Schub nach vorne gegeben“, so seine Einschätzung.

Fach-Kreisbrandmeister Florian Scholz informierte unter anderem über die positive Entwicklung beim Einsatz der Führungssoftware EDP4. „Auch wenn wir das Übungsziel, die Software während des Massentestes an ihre Belastungsgrenze zu führen, verfehlt haben, setzt sie sich doch bei immer mehr Feuerwehren im Einsatzgeschehen durch“, zeigte er sich erfreut. Hubert Hobmaier informierte darüber, dass man im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mehrere Großprojekte abschließen und beispielsweise die neue Homepage in Betrieb nehmen konnte. Ein Flyer für den Kontakt zur Pressestelle wurde ebenfalls veröffentlicht.

Der Infoflyer und die dazugehörigen Plakate „Keine Angst vor Sirenensignalen“ für Geflüchtete aus der Ukraine führten zu dutzenden Anfragen. Der Inhalt und die Übersetzung der „Traunsteiner Version“ wurde unter anderem aus der Schweiz, Österreich und Norddeutschland von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden und Hilfsorganisationen angefragt und auch der Landesfeuerwehrverband Bayern hat die Idee aus dem Südosten der Republik aufgegriffen, um es den bayerischen Feuerwehren zur Verfügung zu stellen.

Pressebericht des Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Kommentare