Zahlreiche Feuerwehren am Dienstag im Einsatz

Defektes Fließband löst Großalarm in Trostberg aus

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Trostberg - Zu einem größeren Feuerwehreinsatz kam es am Dienstagabend in Trostberg. In einer Papierfabrik wurde ein Alarm ausgelöst.

Update, Mittwoch 8.50 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am Dienstag, 14.02.2017, gegen 20:30 Uhr, wurde ein möglicher Brand im Außenbereich einer Papierfabrik in Trostberg mitgeteilt. Vor Ort wurde festgestellt, dass es im äußeren Bereich auf einem Fließband zu einem technischen Defekt mit Rauchentwicklung gekommen ist. Es wurde kein Feuer festgestellt. Es entstand kein Personen- und kein Sachschaden.

Bilder: Großeinsatz in Trostberger Papierfabrik

Aufgrund der zunächst noch unklaren Rauchursache bzw. Brandentwicklung wurden neben der Feuerwehr Trostberg auch zahlreiche benachbarte Feuerwehren alarmiert. Nach Erstbegutachtung durch die Feuerwehr Trostberg konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die Feuerwehr Trostberg (30 Personen und 6 Fahrzeugen) sowie die Polizei Trostberg waren vor Ort.

Erstmeldung, Dienstag 22.05 Uhr: Informationen von vor Ort

Einen Großalarm zur Folge hatte am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr ein technischer Defekt an einem Förderband in der dort ansässigen Papierfabrik. Ersten Informationen zufolge klemmte das Förderband einer Produktionsanlage. Daraufhin gab es durch die starke Reibung eine kurze Verpuffung begleitet von einer Rauchwolke. Da zunächst von den Mitarbeitern von einem Brand ausgegangen wurde verständigte man die Feuerwehr.

Die Leitstelle in Traunstein löste aufgrund des extrem hohen Gefahrenpotential das in einer Papierfabrik herrscht Großalarm aus. Es wurden die Feuerwehren aus Trostberg, Altenmarkt, Oberfeldkirchen, Lindach, Heiligkreuz und Traunreut alarmiert sowie die Technische Einsatzleitung und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung. Bereits kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehren konnte Entwarnung gegeben werden. Es wurde kein Feuer festgestellt. Auch Sachschaden entstand keiner. Es zeigte sich allerdings wieder wie perfekt die Rettungsketten der Hilfsorganisationen funktioniert.

FDL/BeMi

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