Das "Servaxx" in Trostberg macht zu

Schluss nach 13 Jahren: "Kneipen sind nicht mehr der Treffpunkt"

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Am 6. Januar 2018 steigt die letzte Party. Dann werden in den Räumen wohl Wohnungen entstehen.
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Trostberg - Die inzwischen alteingesessene Kneipe "Servaxx" in der Hauptstraße sperrt nach 13 Jahren zu - wir haben mit Betreiber Robert Schneider über die Hintergründe gesprochen.

Das Nachtleben in Trostberg wird um einen Gastgeber ärmer: Das "Servaxx" in der Hauptstraße wird Anfang Januar 2018 schließen. Die Gründe laut Betreiber Robert Schneider vielfältig.

"13 Jahre in der Abendgastronomie sind eine lange Zeit und ich bin nicht mehr der Jüngste", so Schneider. Prinzipiell werde das Führen einer Bar aber auch immer schwieriger: "Kneipen sind heute einfach nicht mehr der Treffpunkt." Das Problem habe sicher nicht nur das "Servaxx" sondern auch seine Kollegen. Außerdem sei die Lage der Kneipe im ersten Stock schwierig: "Eine Treppe ist für Laufkundschaft natürlich eine Hemmschwelle."

Wie geht es weiter?

Am 6. Januar wird im "Servaxx" noch das "Grande Finale" mit den "Kröten" gefeiert, dann sei endgültig Schluss. Andererseits freut sich Schneider im Gespräch mit chiemgau24.de auch wieder auf freie Wochenenden, wie er sagt. Einen Nachfolger für die Kneipe gibt es nicht - die Pläne laufen in eine ganz andere Richtung: Die Eigentümerin hat vor, die Räume in Wohnungen umzubauen. Der Bauausschuss der Stadt entscheidet am Mittwochabend darüber. 

xe

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