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Fünf Messstellen an der Engstelle der Ortsdurchfahrt

Schadstoffmessung am Trostberger Vormarkt „wirklich notwendig“?

Vormarkt Trostberg
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Im Bereich des Vormarkts befinden sich mehrere Messstellen, um die Stickstoffdioxidbelastung an der B299 in Trostberg zu ermitteln.

Sind die Messstellen am Vormarkt fehl am Platz? Darüber diskutierten die Trostberger Räte, als die Ergebnisse zur Stickstoffdioxidbelastung an der B299 vorgestellt wurden.

Trostberg - Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) übermittelte den Stadträten den Bericht aus 2021 zur Langzeitmessung der Stickstoffdioxidbelastung im Bereich der Ortsdurchfahrt Traunsteiner Straße und am Vormarkt.

Wie im vorangegangenen Jahr wurde an den insgesamt fünf Messstellen entlang der Engstelle der Ortsdurchfahrt mit Passivsammlern die jeweilige Belastung erfasst und aufgezeichnet. Nun steht fest: An keiner der eingerichteten Messstellen wurde der zulässige Immissionsgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel überschritten.

Langjährige Schadstoffmessungen am Vormarkt notwendig?

Dass die Messungen auch im laufenden Jahr fortgeführt werden, veranlasste Markus Fröschl (CSU) die Sinnhaftigkeit dieser langjährigen Messungen zu hinterfragen - gerade, wenn sich die Werte unter den zulässigen Grenzwerten befinden. „Sind die Messungen wirklich notwendig? Ein Bürger hat mich diesbezüglich erst in ein Gespräch verwickelt, die Messstellen seien wohl unnötig und darüber hinaus fehlplatziert, sodass die Messung ohnehin verfälscht sei.“

Stadtkämmerer Armin Gois hielt dagegen und erinnert an die ersten Messungen vor einigen Jahren: „Wir registrierten damals erhöhte Grenzwerte und wollten sehen, ob die Tempo-30-Reduzierung einen Effekt zeigt. Dabei konnten vage Verbesserungen erkannt werden - auch wenn weiterhin Tage verzeichnet wurden, an denen die Belastung hoch war und es zu einer Überschreitung gekommen ist.“

Gerüstet für etwaige Verschärfungen

Diese Messungen sollen dem Kämmerer zufolge als „Langzeitnachweis“ dienen, um eine Einschätzung zu geben wie nahe die Stadt an zulässige Schadstoffwerte entlang der Ortsdurchfahrt kommt. „Sowohl für den Straßenbaulastträger als auch für die Verkehrsbehörde des Landratsamts sowie für die örtliche Kommune ist es wichtig zu wissen, in welchen Bereichen sich die Werte auch in Anbetracht der Gesundheit der Anwohner bewegen.

„Sollten Verschärfungen von Grenzwerten erlassen werden müssen wir handeln und so haben wir einen Nachweis, wie sich die Stickstoffdioxidbelastung über die vergangenen Jahre am Vormarkt dargestellt hat“, schließt Goiß seine Erklärungen. Daher sei es für die Stadt wichtig zu wissen, was an der Polizeikurve passiert.

An insgesamt fünf Messstellen registriert das Landesamt für Umwelt (LfU) am Trostberger Vormarkt die Stickstoffdioxidbelastung an der B299.

Im Stadtgebiet wurden im Streckenabschnitt der Traunsteiner Straße zwischen der Hausnummer 12 (Messstandort MTB 1) und 1 (Messstandort MTB 2) sowie in der östlichen Verlängerung im Bereich der Hausnummern 37 bis 43 (Messstandort MTB 4) bzw. 44 bis 50 (Messstandort MTB 3) sowie am Polizeigebäude (Vormarkt 38, Messstandort MTB 5) fünf Standorte für NO2-Passivsammlermessungen festgelegt.

Zusätzlich wurde eine Vergleichs- und Hintergrundmessung an der LÜB-Station des Bayerischen LfU in der Schwimmbadstraße durchgeführt.

mb

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