Einsatz in Trostberg

Polizisten verhindern Küchenbrand - Bewohner können sich retten

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Zu einem Wohnungsbrand ist die Trostberger Feuerwehr am Donnerstagabend ausgerückt.
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Trostberg - Zu einem Einsatz ist es am Donnerstagabend in der Innenstadt. Ein Topf mit Essen ist Ursache für einen Schmorbrand gewesen. Ein Polizist hat Schlimmeres verhindert.

Update, 12.25 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am 19. Juli ab 21.20 Uhr im Stadtkern von Trostberg. Ein Polizeibeamter der Trostberger Dienststelle bemerkte beim Verlassen des Gebäudes nach Dienstende eine starke Rauchentwicklung aus einem der gegenüberliegenden Gebäude und veranlasste daraufhin sofort, dass die Feuerwehr alarmiert wurde und sich Kollegen der Nachtschicht zur Einsatzstelle begaben.

Durch diese konnte dann schnell festgestellt werden, dass ein auf einem Herd befindlicher Kochtopf zu brennen begann und dabei die starke Rauchentwicklung verursachte. Die Streifenbesatzung sorgte noch vor Eintreffen der Feuerwehr dafür, dass die Bewohner der entsprechenden Wohnung diese sofort verließen, und konnte dadurch vermutlich gesundheitlichen Schaden von diesen abwenden.

Sowohl die beiden Beamten als auch die beiden Bewohner wurden vom ebenfalls verständigten Rettungsdienst vor Ort untersucht, mussten jedoch nicht für eine weitere Behandlung mitgenommen werden. Die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung durch Einatmen von Rauch darf in Situationen wie dieser keinesfalls unterschätzt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Trostberg, die mit 22 Einsatzkräften vor Ort war, musste in der Küche noch Vorsorge treffen, da immer noch eine deutliche Hitzeentwicklung vorlag. Ein Feuer musste jedoch nicht mehr gelöscht werden. Dennoch entstand in der Küche ein Schaden, der auf etwa 5.000 Euro geschätzt wird.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Trostberg

Erstmeldung

Als ein Polizist in Trostberg am Abend des 19. Julis Feierabend hatte und gegen 21.40 Uhr das Polizeigebäude verließ, nahm er am Vormarkt Rauch in einem gegenüberliegenden Gebäude wahr. Daraufhin verständigte er unverzüglich seine Kollegen in der Wache.

Während ein Polizeibeamter die Feuerwehr verständigte, drangen zwei weitere Polizisten zu dem vermeintlichen Brandherd im dritten Stock des Altbaus gegenüber der Polizei vor. Da es aus der Küche bereits stark qualmte, war das Betreten der Wohnung nur schwer möglich. Die Polizei brachte dennoch die beiden Bewohner in Sicherheit.

Polizei verhindert Küchenbrand in Trostberger Altstadt

Die Trostberger Feuerwehr rückte mit einem Löschzug und 22 Einsatzkräften an und drang anschließend zu der verqualmten Küche der Wohnung vor. Dort fanden die Kameraden einen Topf mit Essen auf dem Herd, der bereits zu schmoren begann. Dieser wurde rasch durch die Feuerwehr entfernt.

Die Hitzeentwicklung war allerdings bereits derart stark, dass die Küche in starke Mitleidenschaft gezogen wurde und ein offener Brand wohl nur noch eine Frage von Minuten gewesen wäre. Die Feuerwehr musste das Gebäude anschließend noch belüften und konnte wieder abrücken, nachdem mit Hilfe einer Wärmebildkamera ausgeschlossen worden war, dass es noch Glutnester in der Wohnung gibt.

Das BRK war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Einsatzleiter-Rettungsdienst vor Ort. Sie untersuchten die Bewohner sowie die beiden Polizisten auf eine eventuelle Rauchgasvergiftung. Die Rettungskräfte konnte aber bald entwarnen und alle Personen wieder entlassen.

Der Sachschaden an der Küche dürfte ersten Schätzungen nach mehrere Tausend Euro betragen.

ksl; FDL/BeMi

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